Auburn (Maine)
Auburn ist eine Stadt im US-Bundesstaat Maine in den Vereinigten_Staaten_von_Amerika. Es ist der Verwaltungssitz des Androscoggin County.
Geschichte
Der Ort Auburn wurde 1786 auf der rechten Flußseite des Androscoggin River gegründet, genau gegenüber der Siedlung Lewiston. Die beiden Siedlungen sind von Anfang an in hohem Maße mit einander verbunden gewesen, so dass man von den "Zwillingsstädten" Maines spricht. Als eigenständige Gemeinde wurde Auburn im Jahr 1842 anerkannt, zur Stadt wurde es im Jahr 1868 erhoben, nachdem Land einiger umgebender Gemeinden in Auburns Stadtfläche eingemeindet worden war.
Bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts lebte Auburn, wie die meisten Orte in Maine, von seinen Holzmühlen. Schon früh ließen sich hier auch französische Siedler als Schuhmacher nieder, die sehr erfolgreich waren. Als sie 1835 die erste Schuhfabrik der USA in der Stadt gründeten wurde Austin jedoch rasch das Zentrum der Schuhindustrie. Auch heute noch lebt die Stadt in erster Linie von ihrer Schuhproduktion.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
* Knight House Museum (1796) - Das älteste Fachwerkhaus des Ortes. In ihm ist ein Schuhmacherladen mit einer Einrichtung von vor 1835 erhalten.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Auburn und Lewiston sind über die Interstate 95 und eine Eisenbahnlinie mit den Zentren Augusta im Norden und südlich mit Biddeford und Boston in Massachusetts verbunden.
Medien
Die Stadt wird über eine in der Zwillingsstadt Lewison erscheinende Tageszeitung, das "Sun Journal", mit einer Lokalzeitung versorgt.
Bildung
In Auburn ist das gesamte amerikanische Schulspektrum vertreten, von Elementary Schools über diverse Highschools und Colleges bis hin zu einem Zweig der University of Maine.
Söhne und Töchter der Stadt
Julie Parisien (* 1971), Teilnehmerin an den Olympischen Winterspielen 1992
Weblinks
• Wetterdaten und Codes nahe gelegener Flughäfen

