Aubonne (Fluss)
Die Aubonne ist ein rund 14 km langer Zufluss des Genfersees im Kanton Waadt der Schweiz. Sie entwässert einen Abschnitt der westlichen Randzone des Waadtländer Mittellandes und des angrenzenden Juras und gehört zum Einzugsbereich der Rhône. Die Fläche des Einzugsgebietes der Aubonne beträgt 96.3 km². Die erste urkundliche Erwähnung des Gewässers erfolgte bereits im Jahr 1005 unter dem Namen Albunna.
Geographie
Die Quelle der Aubonne befindet sich bei Bière auf rund in einer Talniederung am Reben bestanden sind. Südlich von Aubonne mündet der Fluss bei Allaman in den Genfersee, wobei er im Lauf der Zeit einen rund einen Kilometer breiten Schwemmkegel in den See vorgeschoben hat.
Neben dem Toleure sind die Sandoleyre und der Armaty als Seitenbäche erwähnenswert. Die mittlere Abflussmenge an der Mündung beträgt etwa 5.8 m³/s. Die Aubonne besitzt auf weiten Strecken ein naturnahes, teilweise natürlich gestaltetes Bachbett.
Nutzung
An verschiedenen Orten wurde die Wasserkraft der Aubonne früher für den Betrieb von Mühlen und Sägereien genutzt. Unterhalb der Mündung des Toleure ist die Aubonne bei Les Vaux zu einem kleinen See aufgestaut (53'500 m³ Wasserinhalt). Das Wasserkraftwerk der Société électrique des forces de l'Aubonne (SEFA) befindet sich bei Aubonne.

