Aubinger Lohe
Die Aubinger Lohe (korrekt, jedoch selten gesprochen als "Aubinger Loche") ist ein nordwestlich des Münchner Stadtteils Aubing gelegenes Waldgebiet. Umgeben wird sie im Norden vom Stadtteil Lochhausen, im Westen, Süden und Osten von Feldern und Wiesen auf Münchner Stadtgebiet. Über ihre Fläche von 1,8 km² ist sie gegenüber dem Umland um bis zu 25 Meter erhaben. Die Bahnstrecke München - Fürstenfeldbruck und eine parallel dazu verlaufende Nebenstraße durchschneiden die Aubinger Lohe nahe ihres südlichen Randes. Seit der Aufforstung mit Fichten handelt es sich nicht mehr um eine Lohe im Sinne einer Landschaftsbeschreibung.Entstanden ist die Erhebung zum Ende der Würmeiszeit. Während in der Umgebung als Teil der Münchner Schotterebene Boden in großem Maß durch die Gletscherschmelzwässer abgetragen wurde, verblieben die Sande der Aubinger Lohe dort, wo sie vor etwa 15_Millionen_Jahren in ihrem jetzigen Aufbau geschichtet worden waren.
Kulturhistorische Bedeutung besitzt die Aubinger Lohe durch die mindestens zwei in ihr gelegenen Keltenschanzen. Ökologisch wertvoll ist sie aufgrund der Weiher auf dem Gelände einer aufgelassenen Ziegelei-Tongrube an ihrem Nordrand.

