Kremsmünster
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" style="float:right;margin-left:1em; background:#e3e3e3;"! Wappen
! Karte
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! colspan="2" | Basisdaten
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| Bundesland: || Oberösterreich
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| Bezirk Kirchdorf an der Krems (KI)
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| Einwohner: /'>| 6.450 (15. Mai 2001)
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| Vorwahl: || 0 75 83
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| Geografische Lage: /'>|
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| ÖVP)
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Kremsmünster ist eine Marktgemeinde in 777 durch den Bayernherzog Tassilo III. gegründet. Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen_Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche_Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Politik
Bürgermeister ist Franz Fellinger von der ÖVP. Der Gemeinderat hat 31 Mitglieder (17 ÖVP, 8 SPÖ, 4 FPÖ, 2 GRÜNE - seit 28. September 2003)
Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 5.963 Einwohner; 2001 dann 6.450 Einwohner, davon 811 Ausländer (12,6 %). Die Zunahme entspricht einem Plus von 7,9 % gegenüber 1991 bei ca. 200 Nebenwohnsitzen.
Sehenswertes
Stift Kremsmünster (mit Stiftskirche, Sternwarte, Kunstsammlungen mit dem berühmten Tassilokelch, Fischkalter), Rokokokirche Kirchberg, Kalvarienbergkirche, Wallfahrtskirche Heiligenkreuz, Musikinstrumentenmuseum Schloss Kremsegg und Bürgerhäuser (bes. Herrengasse) sowie das Marktrichterhaus, das das __Theater_am_Tötenhengst beherbergt.
Das Benediktinerstift wurde im Jahre 777 durch den Bayernherzog Tassilo III. aus dem Geschlecht der Agilolfinger gegründet und besteht ununterbrochen seit über 1200 Jahren (abgesehen von der Aufhebung durch das NS-Regime 1940 - 1945). Das Stift führt eine traditionsreiche Schule und besitzt kostbare Sammlungen, u.a. eine Gemäldesammlung und eine barocke_Bibliothek (mit ca. 150.000 Bänden, darunter zahlreichen Handschriften und Inkunabeln). Die sog. "Sternwarte" (oder: "Mathematischer Turm") beherbergt die älteste stationäre Wetterstation Europas und die naturwissenschaftlichen Sammlungen des Stiftes. Hier wirkte u.a. der Astronom Placidus Fixlmillner.
*siehe dazu: Stiftsbibliothek Kremsmünster
Das Gunthergrab, ein Kenotaph aus weißem Nagelfluh, wird von einer Deckplatte mit der Figur des toten Gunthers gekrönt und befindet sich im Läuthaus der Stiftskirche. Die Deckplatte stammt aus der Zeit vor 1304 und stellt Gunther, den sagenhaften Sohn des Bayernherzogs Tassilo III. dar, der, der Gründungslegende des Kremsmünsterer Stifts zufolge, in den Wäldern an der Krems bei der Jagd von einem wilden Eber tödlich verwundet wurde. Zu Füßen des auf einem Kissen ruhenden und in romanisches Röhrengewand gehüllten Gunthers ruht der Eber, mit der Lanze im Leib, und der Jagdhund Gunthers, der ihn aufgespürt haben soll. Besonders bemerkenswert ist vor allem die kräftige Farbfassung, die gut erhalten hat.
Wirtschaft
Die weltweit rund 7000 Mitarbeiter zählende und einen Jahresumsatz von über 800 Millionen Euro verzeichnende Greiner Gruppe hat ihren Sitz und Produktionsstätten in Kremsmünster.
Weiterführende Links
• Stift Kremsmünster
• Sternwarte Kremsmünster Hauptmenue
• Pfarre Kremsmünster
• Schloss Kremsegg
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