Außenbandruptur des oberen Sprunggelenkes
thumb|Ein_angeschwollener_Knöchel_nach_einem_BänderrissDas Außenband des oberen Sprunggelenkes setzt sich zusammen aus drei Bändern: ligamentum talofibulare anterior und posterior sowie ligamentum calcaneofibulare. Beim Umknicken nach aussen (Supinationstrauma) kommt es meist zur Zerrung oder Riss des lig. fibulotalare anterior oder/und des lig. fibulocalcaneare, seltener ist die komplette Zerreißung aller drei Bänder (Ligamente).
Behandlung
Die Diagnose mit Hilfe von Bildgebenden_Verfahren (Röntgen) wird nur noch vereinzelt eingesetzt, wenn der Verdacht besteht, dass das Band direkt am Knochen abgerissen ist und ein Stück Knochen mit abgerissen ist.
Die Diagnose mit Hilfe einer "Gehaltene Aufnahme", die selbst nochmals dem Gelenk und den Bändern geschadet hat, gehört der Vergangenheit an.
Während noch vor einigen Jahren die Außenband
Schienung
Liegt am Gelenk keine Schwellung (mehr) vor, werden oft/gerne so genannte Orthesen (oft die Aircast-Schiene) eingesetzt. Diese erfüllen zwei Funktionen: das Gelenk wird so gesichert, dass die gerissenen Bänder nicht belastet werden können; die Beweglichkeit des Gelenks in horizontaler Richtung ("rauf/runter" = Flexion/Extension) wird aber kaum eingeschränkt. Damit sind z.B. Spazieren oder Radfahren weiter möglich. Die Bänder wachsen eher belastungsgerecht zusammen, Probleme mit einem versteiften Gelenk wie bei kompletter Fixierung treten nicht auf.

