Strategischer Führungsbunker
Dem Bau von strategischen Führungsbunkern/Führungsanlagen wird in der Regel eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Solche Bunker werden meist nur für die Regierung eines Staates oder das Oberkommando einer Armee gebaut. Die Anforderungen an den Standort und an den Bunker selbst sind enorm hoch.
Es geht nicht nur darum den eigentlichen Atomschlag zu überleben, sondern auch alle möglichen Folgewirkungen einzubeziehen.
Des Weiteren ist ein solcher Bunker von Natur aus ein potentielles Ziel für die gegnerische Spionage, da sich im Innern meist komplexe Führungs- und Telekommunikationseinrichtungen befinden. Ein Angriff soll das Land seiner politischen Führung berauben, um eine möglichst schnelle Kapitulation herbeizuführen.
Die meisten geforderten baulichen Maßnahmen lassen sich erfüllen, wenn der Bunker weit unter massiven Fels gebaut wird. Somit wird auch eine massive Betonkonstruktion in der Regel überflüssig. Es kann also in der Felskaverne, zum Beispiel ein Stahlgerüst gebaut werden, welches die ganze Infrastruktur des Bunkers aufnehmen kann. Diese Bauweise hat den Vorteil, dass sie relativ leicht ist. Des Weiteren ist diese Konstruktion nicht starr und kann einen Erdstoss mit den unten genannten Maßnahmen kumulativ besser auffangen. Der Schutz vor einem Nuklear Elektromagnetischen Impuls (NEMP) kann durch eine komplette Stahlummantelung des Bunkers gewährleistet werden (Faradayscher Käfig).
Siehe auch
North American Aerospace Defense Command
Bunker (Militär)
Liste der Bunkeranlagen
Weblinks
• Bunkerführungen in Berlin
• Atombunker Harnekop
• Ehem. Ausweichsitz der Verfassungsorgane des Bundes - Dienststelle Marienthal

