Asterix erobert Rom
Asterix erobert Rom ist der dritte Asterix-Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1975. Die Handlung hat im Gegensatz zu den anderen Asterix-Filmen keine Kongruenz zu den Comic-Heften und ist angelehnt an die Sage des Herakles und den zwölf Aufgaben, die er absolvieren muss, um im Olymp aufgenommen zu werden.
Handlung
Nachdem seine Legionäre erneut von den unbeugsamen Galliern vernichtend geschlagen wurden, sieht sich Julius Cäsar mit dem Gerücht konfrontiert, die Barbaren aus dem Norden könnten Götter sein. Um dies zu entkräften, stellt er Asterix und Obelix zwölf Aufgaben, mit der sie ihre Göttlichkeit beweisen sollen.
Die zwölf Aufgaben sind:
* ein Wettlauf mit dem pfeilschnellen Sprinter Merinos aus Marathon. Der Name ist ein Wortspiel mit den in Griechenland verbreiteten Merino-Schafen.
* ein Speerwurfwettbewerb mit dem Perser Kermes, dem besten Speerwerfer aller Zeiten. Kermes hat einen sogenannten Tennisarm.
* ein Ringkampf mit dem Teutonen Bombastik, den Asterix mit einer List besiegt.
* die Überfahrt zu den Priesterinnen der Insel der Freude, die Asterix und Obelix betören. Da es keine Wildschweine dort gibt, fliehen die beiden von der Insel. Die Priesterinnen beziehen sich auf die Sage der Sirenen.
* das Widerstehen des hypnotischen Blicks des ägyptischen Zauberers Iris. Der Name ist ein Wortspiel mit der sich im Auge befindlichen Regenbogenhaut, die im Griechischen ?Iris? heißt. Asterix' ständige Unterbrechungen jedoch verwirren den Zauberer irgendwann so weit, dass er sich selbst hypnotisiert.
* alle Mahlzeiten des belgischen Kochs Mannekenpix zu verspeisen, was für Obelix eine leichte Prüfung darstellt. Der Name ist ein Wortspiel mit der Statue Männeken Pis in Brüssel. Nachdem Obelix u. a. ein Omelett aus acht Dutzend Eiern, einen Elefanten, der mit Oliven gefüllt ist und einen Ochsen verspeist, rennt der Koch aus seinem Lokal und beteuert, Obelix habe ihn ruiniert.
* das Durchschreiten der Höhle der Bestie, aus der noch nie jemand zurückgekehrt ist. In der deutschen Version ist die Stelle, an der die Bestie endlich sichtbar wird, herausgeschnitten. In anderssprachigen Versionen des Films werden die beiden Gallier gefragt, wie denn die Bestie war, woraufhin Obelix antwortet: ?Sehr lecker.?
* das Besorgen des Passierscheins_A38, was für gewöhnlich verrückt macht. Auch hier wird die Aufgabe durch eine List von Asterix gelöst.
* die Überquerung eines Krokodilflusses auf einem unsichtbaren Seil.
* das Lösen eines Rätsels auf einem Berggipfel. Beim Rätsel handelt es sich um das Erraten eines Weichspülers.
* die Übernachtung in der Ebene der Toten.
* das Überleben eines Gladiatorenkampfs im Circus Maximus in Rom.
Anders als vom Diktator erwartet, erledigen die beiden Gallier die Aufgaben mehr oder weniger ohne Schwierigkeiten und stellen sich in Rom zum letzten Duell, wobei sie von ihren Freunden, die aus ihrem Dorf angereist sind, unterstützt werden. In einem wilden Kampf verwüsten sie den Circus Maximus und zwingen Cäsar zum Abdanken.
Stimmen
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|Rolle
|Originalsprecher
|Deutsche Fassung (1976)
|Bayerische Fassung (2002)
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|Asterix
|Michael Habeck
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|Obelix
|Michael Brennicke
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|Miraculix
|Toni Berger
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|Majestix
|Norbert Gastell
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|Julius Cäsar
|Joachim Höppner
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|Gaius Pupus
|Jakob Riedl
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|Ehrwürdige
|Günter Wolf
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|Bombastik
|Michael Rüth
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|Mannekenpix
|Walter von Hauff
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|Zenturio
|Hartmut Neugebauer
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|Erzähler
|Andreas Neumann
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|Portier
|Micheline Dax
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|Comixene (Ausgabe 24 ? 29). Albert Uderzo gibt diese Fassung derzeit nicht für weitere Nachdrucke frei, daher fehlt sie auch u. a. in der 2000 erschienenden Gesamtausgabe.
*Der im Film erwähnte Passierschein A38 wurde in der Folgezeit zum geflügelten Wort, um den ausufernden Verwaltungsaufwand in modernen Bürokratien zu versinnbildlichen.
*Für die deutsche Fassung ist Heinrich Riethmüller verantwortlich.
Weblinks
*
• Tonträger mit der Filmmusik

