Assoziation Marxistischer Studierender
Die Assoziation Marxistischer StudentInnen (AMS) ist laut Selbstdarstellung die einzige bundesweite marxistische Studentenorganisation in Deutschland. Sie beschäftigt sich neben explizit hochschulpolitischen Themen (wie z.B. Studiengebühren) auch mit anderen politischen Themen, darunter internationale Solidarität.Sie entstand während der Studentenstreiks Ende der 1990er Jahre (Gründung 1997 in Leverkusen) und versteht sich als Nachfolgerin des Marxistischen_Studentenbunds_Spartakus_(MSB). Noch aus MSB-Zeiten stammt die politische Taktik der "gewerkschaftlichen Orientierung (GO)". Damit ist das Bündnis von Intelligenz (Akademikern) und Arbeitern gemeint. Die AMS ist an mehreren Universitäten mit Abgeordneten in den Studentenparlamenten vertreten. Politisch steht sie der DKP nahe und war daher auch auf den UZ-Pressefesten der letzten Jahre im Revierpark Wischlingen in Dortmund vertreten. Die AMS publiziert die Semesterzeitschrift kommuniqué, sowie das unregelmäßig erscheinende zirkular.
Das Bundesbüro der AMS ist in Hamburg. Der Sprecherrat, ein gleichberechtigt agierendes Gremium, leitet die Organisation. Jedes Jahr führt die AMS Bundestreffen durch, auf denen sie über die politischen Vorhaben des kommenden Jahres berät und die Leitungsorgane (neu) wählt.
Weblink
• Website der AMS

