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Asphyxie
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Asphyxie
Die
Asphyxie oder medizinisch die
Asphyxia (
griechisch ???????,
asfixía - die Pulslosigkeit) ist eine spezielle Art des
Atemstillstands oder eine schwergradige
Atemdepression bei
Ohnmacht und
Scheintod. Sie ist der pathophysiologische Mechanismus des drohenden (äußeren)
Erstickens (wie nach Verstopfung der Atemwege, bei zu geringem Luftdruck in großen Höhen, bei mechanischer Behinderung des Einatmens oder bei
Atemlähmung); beim Neugeborenen (
Asphyxia_neonatorum) durch Verlegung der
Atemwege,
Vergiftungen, Abdrücken der
Nabelschnur u. ä.
Der fehlende
Gasaustausch führt zum Abfall des Blutsauerstoffs (
Hypoxämie) und so zum Rückgang des Sauerstoff
partialdrucks im
arteriellen Blut und im Gewebe (
Hypoxie), was an der zentralen
Zyanose, dem Blau-Anlaufen der Haut und Schleimhäute, sichtbar wird. Zudem sammelt sich nicht abgeatmetes
Kohlendioxid im Gewebe und Blut (
Hyperkapnie), was als so genannte
Kohlendioxidnarkose zu Bewusstseinstrübung und
Koma führt, wenn die Ursachen nicht beseitigt werden.
Die Asphyxie ist beim Menschen somit
immer ein
Notfall, der zwingend das Einleiten von
Wiederbelebungsmaßnahmen erfordert.
Tierreich
Asphyxie bezeichnet im Tierreich eine
Trockenstarre, die u. a. beim
Bärtierchen auftritt.
Siehe auch
http://www.aok.de/bund/tools/medicity/diagnose.php?icd=7031
Ertrinken,
Traumatische Asphyxie