Aslaug Vaa
Aslaug Vaa (25. August 1889 in Rauland, Kommune Vinje in Telemark; ? 28. November 1965 in Oslo) war eine norwegische Lyrikerin und Dramatikerin. Sie war Schwester des Bildhauers und Malers Dyre Vaa, verheiratet mit dem Psychologen und Philologen Ola Raknes sowie Mutter der Bildhauerin Anne Raknes und der Lyrikerin Magli Elster. Außerdem war sie eine Cousine zweiten Grades von Eivind Groven und Tarjei Vesaas.Aslaug Vaa studierte französische Literatur und Kunstgeschichte an der Universität Paris sowie Theatergeschichte an der Universität in Berlin. Danach arbeitete sie eine Weile als Lehrerin und Journalistin. Sie debütierte 1934 mit 45 Jahren als Lyrikerin. Ihre erste Gedichtssammlung hieß Nord i leite.
Sie bekam ab 1955 ein lebenslanges Stipendium vom norwegischen Staat (Statens kunstnerlønn). Ihre Gedichte wurden oft in der Sendung ?Wunschgedicht? (Ønskediktet) des norwegischen Rundfunks (NRK) vorgetragen. Vaa erhielt 1963 als erste Autorin den ?Wunschgedichtpreis? (Ønskediktprisen). Ihre vier Schauspiele erreichten nicht den gleichen Bekanntheitsgrad wie ihre Gedichte.
Im Jahre 2001 führten Odd Nordstoga und Øyonn Groven Myhren auf dem Telemarksfestivalen das Bestellwerk Nivelkinn auf, das auf Aslaug Vaas Gedichtszyklus gleichen Namens aus Nord i leite beruht. Das Konzert wurde aufgenommen und als Tonträger herausgegeben, der 2003 den Spellemannprisen gewann.
Bibliografie
1934 Nord i leite, Lyriksammlung
1935 Skuggen og strendan, Lyriksammlung
1936 Villarkonn, Lyriksammlung
1938 Steinguden, Schauspiel
1939 På vegakanten, Lyriksammlung
1947 Fotefár, Lyriksammlung
1947 Tjugendagen, Schauspiel
1954 Skjenkarsveinens visur, Lyriksammlung
1963 Bustader, Lyriksammlung
1964 Dikt i utval, Lyriksammlung
1965 Honningfuglen og leoparden, Schauspiel
1966 Munkeklokka, Schauspiel
1989 Dikt i samling
1999 Og ordet var..., hinterlassene Gedichte
Quelle
Artikel_der_norwegischen_Wikipedia

