Fußball-Asienmeisterschaft 2004
Die 13. Fußball-Asienmeisterschaft fand vom 17. Juli bis zum 7. August 2004 in China statt. Das größte asiatische Fußball-Turnier wird seit 1956 vom Asiatischen_Fußballverband (AFC) durchführt.Der Titelverteidiger Japan konnte das Finale in Peking gegen Gastgeber China gewinnen und qualifizierte sich so für den Konföderationen-Pokal 2005.
Die Auszeichnung für den besten Spieler des Turniers ging an den japanischen Mittelfeldspieler Nakamura Shunsuke, beste Torschützen waren Ali Karimi (Iran) und A'ala Hubail (Bahrain), die jeweils fünf Mal ins Tor trafen.
Austragungsorte
Qualifikationsphase
Modus
Gastgeber China und Titelverteidiger Japan waren automatisch für das Endturnier qualifiziert. Die restlichen 44 teilnehmenden Mannschaften mussten in einer Qualifikationsphase die restlichen 14 Mannschaften ermittlen. Die Qualifikation verlief nach folgendem Modus:
Die 20 nach der FIFA-Weltrangliste schwächsten Mannschaften mussten zunächst eine Vorqualifikation bestreiten, die jeweiligen Gruppensieger zogen in die Hauptrunde mit sieben Gruppen à 4 Mannschaften ein. Die ersten beiden Mannschaften jeder Gruppe qualfizierten sich dann für das Endturnier in China. Die Qualifikationssphase verlief vom März bis zum Oktober 2003.
Teilnehmer
Jordanien, Turkmenistan und der Oman nahmen erstmals an einer Asienmeisterschafts-Endrunde teil. Bahrain qualifizierten sich erstmals seit 1988 wieder für eine Fußball-Asienmeisterschaft.
Vorrunde
Gruppe 1
Gastgeber China verspielte zwar im ersten Spiel in letzter Minute, jedoch qualfizierte sich die vom Niederländer Arie Haan als Gruppenerster für das Viertelfinale. Bahrain sicherte sich sich im abschließenden Spiel gegen Indonesien - das mit dem 2:1-Sieg über Katar seinen ersten Sieg bei einer Asienmeisterschaft feiern konnte - den zweiten Platz und damit den Einzug ins Viertelfinale.Gruppe 2
Neuling Jordanien qualifizierte sich als Gruppenzweiter hinter dem WM-Halbfinalist Südkorea für das Viertelfinale. Die beiden Siegestreffer gegen Kuwait fielen in der 2. und 3. Minute der Nachspielzeit. Kuwait und die VAE konnten in dieser Gruppe nicht überzeugen und schieden aus.Gruppe 3
Das Ausscheiden des Vizemeisters Saudi-Arabien war die größte Überraschung der Vorrunde. Die Saudis, die seit 1984 jedes mal das Finale erreichten, mussten sich zu Beginn mit einem 2:2-Unentschieden gegen Turkmenistan gegnügen und verloren die restlichen Spiele gegen Usbekistan und den Irak. Der niederländische Trainer Ali Karimi der drei Treffer erzielte mit 4:3 durch.Gastgeber China bezwang den Irak mit 3:0, während sich Bahrain im Duell der Überraschungsmannschaften gegen Usbekistan durchsetzte.
Halbfinale
Spiel um Platz Drei
Finale
Torschützen
5 Tore
A'ala Hubail
Ali Karimi
4 Tore
Lee Dong-gook
3 Tore
Ali Daei
Imad Ali
Zheng Zhi
Shao Jiayi
Yuji Nakazawa
Weblinks
• offizielle Homepage

