AS Saint-Étienne
Die Association Sportive de Saint-Étienne Loire aus der mittelfranzösischen Industriestadt Saint-Étienne ist einer der erfolgreichsten französischen_Fußballvereine. Er wurde 1919 von Angestellten der Einzelhandelskette Casino als Amicale de la Societé Casino gegründet, dann in Association Sportive Stéphanoise (nach dem Beinamen der Stadt ? Étienne und Stéphane sind Synonyme) umbenannt und nahm 1933 seinen heutigen Namen (in Frankreich kurz: l'ASSE) an. Die Vereinsfarben sind Grün und Weiß, weshalb der Verein auch, lange vor einer gleichnamigen Partei, als Les Verts (Die Grünen) bezeichnet wird.
Die erste Fußballmannschaft trägt seit vielen Jahren ihre Heimspiele im Stade Geoffroy-Guichard aus, das eine Kapazität von 35.600 Zuschauern aufweist. Sie wird in der Saison 2006/07 von Ivan Hasek trainiert. Vereinspräsident ist Bernard Caiazzo. (Stand: August 2006)
Ligazugehörigkeit
Die AS Saint-Étienne gehörte der höchsten Spielklasse (Division 1, seit 2002 Ligue 1 genannt) von 1938-1943, 1944-1962, 1963-1984, 1986-1996, 1999-2001 und erneut seit 2004 an. Auch wenn die Hochzeit des Vereins (in den 1960er und 1970er Jahren) schon eine Weile zurück liegt: Bis auf Marseille (11 Meistertitel) hat kein Klub mehr französische Meistertitel gewonnen als die Stéphanois, und auch hinsichtlich der Zahl von Pokalerfolgen steht St.Étienne blendend da.
Seitens der Fans hat sich über die Jahre eine "herzliche Abneigung" gegenüber dem aktuell sehr erfolgreichen Rivalen Olympique aus dem relativ nahe liegenden Lyon entwickelt.
Aufstieg und Fall
Ab dem letzten Drittel der sechziger_Jahre dominierte die ASSE den französischen Ligafußball. Parallel zum achten Meisterschaftserfolg innerhalb von zwölf Jahren erreichte der Verein 1976 im Glasgower Hampden Park das Finale des Europacups der Landesmeister gegen Bayern München - und verlor es mit 1:0. Durch diesen Achtungserfolg wurde die ASSE zum neuen "Lieblingsclub der Nation". Für die Stadt, die gleichzeitig eine Krise aufgrund von Zechenstilllegungen und Pleiten einiger grosser Arbeitgeber verdauen musste, wurde der Verein zum Bindeglied. In den 1980er Jahren wurde es allerdings stiller um den Rekordmeister: 1981 folgte der letzte nennenswerte Titelgewinn. Das System 'ASSE' hatte plötzlich Sand im Getriebe. Ein Jahr später, 1982, war erstmals von schwarzen Kassen die Rede. Dazu kam eine sportliche Talfahrt, Schlüsselspieler wie Platini und Lopez verließen den Verein. Schon 1983 stiegen les Verts nach 22 Jahren Erstligazugehörigkeit in die zweite Liga ab. Was folgte, war eine Achterbahnfahrt, die durch mehr Tiefen als Höhen gekennzeichnet war. Inzwischen stabilisierte sich die Lage und die ASSE besetzt seitdem wieder respektable Plätze in der 1. französischen Liga.
Erfolge
• Fußballmeister/'>Französischer Meister]: 1957, 1964, 1967, 1968, 1969, 1970, 1974, 1975, 1976, 1981
• Fußballpokalsieger|Französischer Pokalsieger]: 1962, 1968, 1970, 1974, 1975, 1977
*Gewinner des französischen Supercups: 1957, 1962, 1967, 1968, 1969, 1970
*Europapokale: Endspielteilnahme im Dominique Bathenay (1971-1978)
Yvan_Beck (1935-1939)
Georges Bereta (1966-1974)
Laurent Blanc (1993-1995)
Bernard Bosquier (1966-1971)
Grégory Coupet (1993-1997)
Ivan ?urkovi? (1972-1981)
Kader Firoud (1945-1948)
Robert Herbin (1957-1972)
Aimé Jacquet (1960-1973)
Gérard Janvion (1972-1983)
Salif_Keïta (1967-1972)
Bernard Lacombe (1978-1979)
Jean-François Larios (1973-1977 und 1978-1983)
Jean-Michel Larqué (1965-1977)
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Roger Rocher, 1961-1982
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Trainer
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