ASV St. Margarethen im Lavanttal
Der ASV St. Margarethen ist ein österreichischer Fußballverein aus dem Ortsteil Sankt Margarethen im Lavanttal der Stadt Wolfsberg in Kärnten und spielt mit seiner Frauenmannschaft in der Saison 2006/07 in der zweiten Spielklasse im österreichischen Frauenfußball, der 2. Division Süd.Vereinsdaten
*Stadion: Rosenstadion
*Obmann: Karl Stückler
*Trainer: Willibald Friesacher
Geschichte
Der Gesamtverein wurde im Jahr 1994 gegründet, die Sektion Damenfußball wurde 1998 unter Obmann Karl Stückler ins Leben gerufen. Als erster Trainer fungierte damals Eduard Desenbekowitsch.
Das erste Meisterschaftsjahr 1998/99 war ein ausgesprochenes Lehrjahr, indem lediglich ein einziges Spiel gewonnen werden konnte. Und somit fand man sich am Saisonschluss am Tabellenende.
Für die Herbstmeisterschaft 1999 und somit der zweiten Saison, erhielt die Damenmannschaft mit Kerstin Pichler, Daniela Radl, Marlies Hanschitz, Andrea Urak und Nicole Descovich reichlichen Zuwachs.
In der Frühjahrssaison 2000 stießen dann auch noch Yvonne Kuchernig und Sonja Strassnig zur Mannschaft. All diese Damen spielten seit ihrer Kindheit in Vereinen mit Knaben und brachten dadurch Aufschwung in die Mannschaft.
Unter Trainer Eduard Desenbekowitsch und Co-Trainer Wilfried Kainz wurde somit eine motivierte Truppe geformt und durch gute Trainingsarbeit stellten sich bald erste Erfolge ein.
So wurde im 1999 das Turnier in Schiefling am See gewonnen und die Frühjahrsmeisterschaft 2000 als Tabellendritter beendet.
Hervorzuheben ist hierbei, dass die Mannschaft in der gesamten Saison 1999/00 als einzige Mannschaft ungeschlagen geblieben ist und zusätzlich noch Vizemeister im Kärntner Hallenfussballcup wurde.
Trotz des Erfolges kam es im Herbst 2000 zu einem Trainerwechsel. Während Wilfried Kainz, zuvor Co-Trainer, die Haupttrainerstelle übernahm, wechselte E. Desenbekowitsch in die Organisation.
Die Erfolgsserie der Damenmannschaft hielt auch in der Saison 2000/01 weiter an. So erreichten sie erstmals den Herbstmeistertitel im Jahre 2000.
Der erste Höhepunkt in der Vereinsgeschichte war das Erreichen des Kärntner Damenhallenfussballmeistertitel in Viktring im März 2001. In der Frühjahrsmeisterschaft 2001 setzten die Damen ihre Erfolgsserie weiter fort.
In der Zeit von 1999 bis 2002 waren die Damen in ununterbrochener Reihenfolge in 20 Spielen ungeschlagen geblieben.
Die erste Niederlage setzte es am 6. Mai gegen Spittal/Drau (auswärts). So musste das Rückspiel am 14. Juni die Entscheidung über den Titelgewinn bringen. In diesem von beiden Seiten kampfbetontem Spiel setzte sich schlussendlich die kompaktere, von Trainer Wilfried Kainz und Erich Hanschitz der die Co-Trainerstelle einnahm, Mannschaft durch und errang somit erstmals den Kärntner Damenfussballmeistertitel.
Da im Herbst 2001 die Kärntner Damenliga wegen Vereinsmangel aufgelöst wurde, bestand nur mehr die Möglichkeit bei der Steirischen Landesliga mitzuspielen, was auch vom steirischen Landesligaverband genehmigt wurde.
Auch in der steirischen Landesliga boten die Damen ausgezeichnete Leistungen und belegten lediglich wegen des schlechteren Torverhältnisses den 2. Platz am Ende der Saison.
Die erste große Sensation fand jedoch im ÖFB Cup statt, indem man mit dem 1. DFC Leoben und SC Spratzen in den ersten beiden Runden Bundesligavereine aus dem Cup eliminieren konnte und somit die 3. Cuprunde erreichte. Doch damit nicht genug. In der 3. Runde traf man auf den burgenländischen Bundesligaverein SC Damen Dörfl.
Es gab nichts mehr zu verlieren und somit kam es zu einem verdienten 2:0 Auswärtserfolg und damit den Aufstieg in das Halbfinale des Frauencups.
Am 21. April 2002 fand dann schließlich das sensationelle Halbfinalspiel gegen Guntramsdorft statt, wo sich die Damen in einem taktisch überlegenen Spiel im Elfmeterschießen mit 4:2 durchsetzen und somit im Finale standen.
Das Finalspiel gegen USC Landhaus Wien war das Vorspiel des Memphis Cup Spieles und wurde damit im Grazer Arnold_Schwarzenegger_Stadion ausgetragen.
Gegen den 12-maligen Bundesligameister und 10-fachen Cupsieger USC Landhaus belegte der ASV von Anfang an die Außenseiterposition und es bestand keine Aussicht auf eine neuerliche Sensation.
So blieb das Erreichen des Finales der große Erfolg, den sich nach der kurzen Zeit des Bestehens niemand erträumen vermochte. Trotz der 11:1 Niederlage ließen die Damen die Köpfe nicht hängen, da sie doch die erste Kärntner Damen-Mannschaft waren, die dieses Ziel erreichen konnten.
In der Spielsaison 2001/02 belegten die Damen den ersten Tabellenrang und wurden somit steirischer Meister. Ein Titel der ihnen kurze Zeit darauf wieder aberkannt und in 1. Sieger der steirischen Landesliga umbenannt wurde.
Somit stand dem Aufstieg in die Bundesliga nicht mehr im Wege.
In der Saison_2003/04 schafften die Damen des ASV St.Margarethen den Klassenerhalt und belegte am Ende den 8. Tabellenrang mit 15 gesammelten Punkten. Dazu wurden sie auch Kärntner Meister.
Im Sommer 2004 beendete Trainer Wilfried Kainz seine Karriere als Trainer und gab seinen Bosten an die ehemalige Spielerin und nunmehrige Trainerin Sylvia Schwarz ab.
Im ersten Jahr unter der Führung von Trainerin Sylvia Schwarz, konnte die Mannschaft das Ziel sich im Mittelfeld der Tabelle zu etablieren nicht erreichen. Man befand sich am Ende der Saison im harten Abstiegskampf.
Während der Winterpause wurde mit der Nationalmannschaftsspielerin Irena Zaloznik Verstärkung aus Slowenien geholt.
Im direkten Duelle gegen Absteiger 1.DFC Leoben konnte der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt werden. Jedoch entschied erst das letzte Spiel über Abstieg oder Verbleib in der höchsten Spielklasse. Ein 1:1 gegen USG Haubi´s Ardagger/Neustadtl reichte, um die Saison als 9. Platzierter zu beenden. Hier hatte man das bessere Torverhältnis aus seiner Seite.
Nach dem der Klassenerhalt geschafft war, erreichte man auch den 3. Kärntner Meistertitel im direkten Duelle gegen SV Spittal mit einem klaren 2:0 Sieg.
Dies sollte zugleich auch das Abschiedsspiel für die Nationalmannschaftsspielerin Marlies Hanschitz werden, die St.Margarethen Richtung Innsbrucker AC verlässt.
Nach der Sommerpause ging man mit voller Motivation in die Saison_2005/06. Im ersten Spiel sollte man auf den FC Südburgenland treffen. Das Fehlen von Nationalteam-Spielerin, Marlies Hanschitz, war im ersten Moment nicht ersichtlich.
Mit Martha Unterkofler holte man vom 1. DFC Leoben eine Verstärkung für das Tor. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht klar, dass man mit Katharina Schemitsch, bis dato Feldspielerin, ein Talent bereits im Kader hatte.
Während der Herbstmeisterschaft sollte mit Nicole Gressl, eine erst 14-jährige Nachwuchshoffnung in den Kader aufgenommen werden. Auch Sandra Grün wurde nach einer längeren Pause wieder in den Kader aufgenommen und sollte sich als Verstärkung entpuppen.
Verletzungsbedingt musste man jedoch auf Anja Pfundner und Anna-Maria Rudolf verzichten.
Mit nur einem Punkt mussten die Damen des ASV St. Margrethen in die Winterpause gehen. Während dieser holte man mit Katja Gatermayer vom LUV Graz und Zorica Garic aus Slowenien Verstärkung.
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