Anti Submarine Detection Investigation Committee
ASDIC ist die Abkürzung für Anti Submarine Detection Investigation CommitteeASDIC ist ein Ortungssystem zum Aufspüren getauchter U-Boote und ein Vorläufer des Sonars. Erstmals wurde es im Ersten_Weltkrieg von den alliierten Streitkräften eingesetzt, später im Zweiten_Weltkrieg technisch verbessert.
Es arbeitet mit Schallwellen, die von getauchten Booten reflektiert werden. An der Echostärke und der Laufzeit lässt sich die ungefähre Lage und Tauchtiefe des georteten U-Bootes bestimmen.
Damalige Unterwassermikrofone waren nicht sehr leistungsfähig. Da sich die benötigten Amplituden (für ein Signal, das bis zum U-Boot und wieder zurück reicht) mit damaligen Mitteln nur mit geringer Wellenlänge erzeugen ließen, war auf den deutschen U-Booten das charakteristische "Ping" gut vernehmbar, wenn ein Begleitschutzfahrzeug mit ASDIC ausgestattet war. Das war zwar ein taktischer Nachteil aber von unschätzbarer psychologischer Wirkung.
Des Weiteren war es britischen Zerstörern zunächst nicht möglich, während der ASDIC-Ortung ein getauchtes U-Boot wirkungsvoll mit Wasserbomben anzugreifen. Für eine Ortung konnte der Zerstörer nur kleine Fahrt laufen, musste aber für das Werfen von Wasserbomben die Fahrtstufe äußerster Kraft (AK) aufnehmen, um nicht selbst das Risiko einzugehen von den eigenen Wasserbomben beschädigt zu werden. Das Problem wurde aber mit der Einführung von Wasserbombenwerfern entschärft.

