Artur Kolodziejski
Artur Kolodziejski (18. September 1979 in Grojec) ist ein deutscher Basketballspieler.Artur Kolodziejski ist in Grojec in Polen geboren, kam mit seinen Eltern allerdings schon in früher Kindheit nach Deutschland und wuchs in Rheinbach auf. Seine Basketball-Karriere begann er in der Jugend der Telekom Baskets Bonn. Nachdem er bei deren Kooperationspartner der SG Sechtem in der 1. Regionalliga, erste Erfahrungen im Herrenbereich gesammelt hatte, wechselte er zum damaligen Lokalrivalen SER Rhöndorf in die zweite Bundesliga Nord. Dort etablierte er sich als Leistungsträger und errang 2001 mit seiner Mannschaft den Meistertitel.
Während Rhöndorf die sportliche Qualifikation für die Bundesliga an RheinEnergie Köln abtrat, wagte Kolodziejski den Sprung in die erste Liga und wechselte zum Mitteldeutschen Basketballclub. Während einer sportlich sowohl für das Team, als auch für ihn selbst unbefriedigend verlaufenden Saison, wurde er zwar immerhin für das Allstar-Game der Basketball Bundesliga nominiert, kam dort allerdings nicht zum Einsatz. Nach nur einer Saison brach er seine Zelte in Ostdeutschland dann wieder ab und heuerte bei Ratiopharm Ulm an. Mit guten Leistungen hatte er dort enormen Anteil daran, dass Ulm nur knapp den Aufstieg in die Bundesliga verpasste und wurde mehrmals für die deutsche A2-Nationalmannschaft nominiert.
Lohn dafür war 2003 ein Zweijahresvertrag bei den Bayer Giants Leverkusen, in deren Bemühen mit Hilfe vieler deutscher Spieler die Identifikation mit den Fans zu erhöhen, Kolodziejski eine wichtige Rolle spielen sollte. Dort zeigte er einige erfreuliche Ansätze, erzielte unter anderem seine persönliche Bestmarke von 31 Punkten in einem Spiel gegen den TBB Trier, ließ aber den endgültigen Durchbruch vermissen.
Im Sommer 2005 kehrte er deshalb in den Bundesligakader der Telekom Baskets Bonn zurück, avancierte dort schnell zum Publikumsliebling und brillierte als Verteidigungsspezialist. Seinen offensiven Durchbruch erlebte er dann, als während der Viertelfinalbegegnung gegen Bamberg insgesamt zwölf Spieler disqualifiziert wurden, so dass nur noch fünf Bonner Spieler gegen vier Bamberger antreten mussten. Kolodziejski erzielte in diesem Spiel 24 Punkte und führte sein Team damit zum einzigen Sieg in dieser Serie. Nur wenige Tage nach Saisonende wurde sein Vertrag dann verlängert.
Stationen
* Telekom Baskets Bonn (2005-)
* Bayer Giants Leverkusen(2003-2005)
* Ratiopharm Ulm (2002-2003)
* Mitteldeutscher Basketballclub (2001-2002)
* SER Rhöndorf (1999-2001)
* Telekom Baskets Bonn (-1999)
Erfolge
* 2001: Meister der zweiten Liga Nord mit Rhöndorf.

