Arsenal (Kino)
Das Kino Arsenal der Freunde der deutschen Kinemathek ist seit dem Jahr 2000 im Filmhaus am Potsdamer Platz in Berlin ansässig. Früher befand es sich in der Welser Straße. Seit seinem Umzug verfügt es über 2 Säle. Während der Berlinale findet dort unter anderem das Internationale_Forum_des_Jungen_Films statt.Der Verein Freunde der Deutschen Kinemathek wurde 1963 gegründet. Er sollte die Bestände der kurz zuvor eingerichteten Kinemathek auswerten. 1970 eröffneten die Freunde ein eigenes Kino. Es wurde programmatisch nach dem Film Arsenal von Olexander Dowschenko benannt.
De facto ist das Arsenal das kommunale_Kino Berlins, wird aber vom Bund finanziert.
Das Programm hat mehrere Schwerpunkte, u.a.:
*Retrospektiven international bekannter bedeutender Regisseure, deren Filme aber in Deutschland sonst wenig zu sehen sind, z. B. im Jahr 2005 der amerikanische Dokumentarist Frederick Wiseman
* Begleitende Filmreihen zu Ausstellungen und Veranstaltungsreihen, 2004 z. B. zur Reihe Buenos Aires - Berlin
* Ein filmgeschichtlicher Überblick (v.a. in der ganzjährlichen Dauerreihe Magical History Tour in 365 Filmen)
* Dokumentar- und Experimentalfilme
Weiter ist das Arsenal Gastgeber für das Lesbenfilmfestival und das Jüdische Filmfestival.
Literatur
• Gregor], "Das Kino Arsenal" in: Karsten Witte (Hg.), Theorie des Kinos. Ideologiekritik der Traumfabrik, Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1972, S. 256 - 264
*?Zwischen Barrikade und Elfenbeinturm?, Jubiläumsschrift anlässlich des 30. Internationalen Forums des Jungen Films
* Reihe Kinemathek zu einzelnen Regisseuren oder Strömungen
Weblinks
• Offizielle Site mit Programm
• Bericht zum Umzug

