Arpad Szenès
Árpád Szenès (6. Mai 1897 in Budapest, Ungarn; ? 1985 in Paris, Frankreich), war ein ungarisch-französischer Maler.Arpad Szenès begann sehr früh zu malen. Im Jahr 1918 besuchte er die ?Freie Akademie? in Budapest, die eine fortschrittlich-liberale Erziehung praktizierte. Er wurde dort mit der internationalen zeitgemäßen Kunst und mit der Musik von Béla Bartók und Zoltán Kodály und dem Werk des Konstruktivisten Lajos Kasák vertraut gemacht. Im Jahr 1922 hat er seine erste Ausstellung im ?Musée Ernst? in Budapest.
Szenès bereiste die wichtigsten Kulturmetropolen Europas in seiner Zeit und lies sich schließlich im Jahr 1925 in Paris nieder.
Im Jahr 1929 lernt er Maria Elena Vieira da Silva an der ?Académie de la Grande Chaumière? kennen. Die beiden heiraten ein Jahr später 1930.
1931 begann er sich mit Gravurarbeiten zu beschäftigen. Er kam mit den Künstlern des Surrealismus zusammen, was seine Kunst in dieser zeit sehr beeinflusste.
Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs emigrierte er zusammen mit Vieira da Silva im Jahr 1940 nach Brasilien. Sie lebten dort bis 1947.
Arpad Szenès war einer der wichtigste Repräsentanten der ?Ecole de Paris? in den 40er Jahren.
In den 50er Jahren dominieren Gouachen und Tempera-Arbeiten sein Werk.
Er beschäftigt sich in seiner Malerei mit der Wirkung von Licht, dem Erzeugen von Atmosphäre in den Bildern und lässt sich durch die Japanische Kunst inspirieren.
Im Jahr 1956 nimmt er die französische Staatsangehörigkeit an.
Arpad Szenès ist Teilnehmer der documenta II (1959) und der documenta III im Jahr 1964 in Kassel.
In den 60er Jahren ist seine internationale Reputation als Künstler endgültig gefestigt.
Er hatte zahlreiche Ausstellungen in Frankreich, Portugal und anderen Ländern und wurde, unter anderem mit Kunstpreisen des französischen Staates ausgezeichnet.

