Arnold Hermann Lossow
Arnold Hermann Lossow (24. Oktober 1805 in Bremen; ? 3. Februar 1874 in München) war ein deutscher Bildhauer.Seinen ersten künstlerischen Unterricht bekam Lossow durch seinen Vater, den Bildhauer Wilhelm Lossow. Mit 15 Jahren kam er in das Atelier des Bildhauers Heinrich Freese in Bremen. einige Jahre später konnte Lossow, durch die Vermittlung seines Lehrers als Schüler zu dem Bildhauer Ernst Meyer nach München wechseln. 1827 beendete Lossow seine Ausbildung und ließ sich in München als freischaffender Künstler nieder.
In München heiratete Lossow auch und hatte drei Söhne, welche die künstlerische Tradition der Familie fortführten: der Historienmaler Carl Lossow, der Tiermaler Friedrich Lossow und der Genremaler Heinrich Lossow.
1831 ging Lossow für drei Jahre nach Rom, um dort die antiken Meister zu studieren. Bereits vor seiner Abreise nach Rom hatte Lossow die Bekanntschaft seines Kollegen Ludwig Schwanthaler gemacht und wurde nach seiner Rückkehr 1834 dessen Assistent. In Schwanthalers Werkstatt entstanden für die Glyptothek vier Statuen: Antonio Canova (Entwurf Max von Widnmann), Benjamin Gibsons (Entwurf: B. Gibsons), Ludwig Schwanthaler (Entwurf: Friedrich Bruggers) und Bertel Thorvaldsen (Entwurf: B. Thorvaldsen).
Auch für die Walhalla bei Regensburg schuf Lossow einige Büsten aus Marmor, die sich durch eine "Charakteristik bis in alle Details" (Zitat zeitgenössischer Kunstkritik auszeichneten.
Im Alter von 68 Jahren starb der Bildhauer Arnold Hermann Lossow am 3. Februar 1874 in München.

