Arnold Dannenmann
Arnold Dannenmann (4. Januar 1907 in Faurndau; ? 1. März 1993 in Göppingen) war ein evangelischer Theologe und Gründer und langjähriger Präsident des Christlichen_Jugenddorfwerks_Deutschlands (CJD).Der Handwerkersohn studierte nach seinem Abitur 1925 Theologie und Philologie in Marburg, München, Greifswald und Tübingen. Nach der Ordination 1931 durch die Württembergische Evangelische Landeskirche wurde Dannenmann als Vikar zum Evangelischen Jungmännerwerk nach Kassel geschickt. Im Dezember 1933 verweigerte er sich der Aufforderung des Reichsbischofs Ludwig_Müller, Reichsjugendpfarrer, und damit Stellvertreter des Reichsjugendführers Baldur von Schirach, zu werden. 1934 wurde Dannenmann Mitglied des Weltkomitees des YMCA in Genf. Er wehrte sich gegen die Eingliederung des CVJM in die Jugendverbände der Nationalsozialisten.
Auf die Initiative von Arnold Dannenmann hin wurde 1947 das CJD (vollständiger Name lt. Satzung: ?Christliches Jugenddorfwerk Deutschlands gemeinnütziger e. V.") gegründet. Die erste Einrichtung war das Jugenddorf Schloss Kaltenstein in Vaihingen an der Enz. 1979 wurde ihm der Humanitäre_Preis_der_deutschen_Freimaurer verliehen. 1982 wurde er mit dem Hermann-Ehlers-Preis ausgezeichnet.
Er war bis 1985 Präsident des CJD (auch nach einem schweren Verkehrsunfall 1960 behielt er die hauptamtliche Leitung) und bis zu seinem Tod 1993 Ehrenpräsident.
Zeitweilig war er erster Vorsitzender beim Deutschen_Bundesjugendring.
Weblinks
[http://www.cjd.de/public/ueber_uns/dannenmann.php Biographie mit Bild auf www.cjd.de]

