Arisaka T-99
Das T-99 war ein Maschinengewehr des japanischen Waffenherstellers Arisaka. Sie war der Nachfolger des bekannten Arisaka T-11, dem Standard-Maschinengewehr der japanischen Armee.
Die Arisaka T-99 war ein normaler Karabiner, der sich jedoch durch einige Besonderheiten hervortat. Die T-99 gab es optional auch mit Flammenwerfer.
Die Arisaka T-99 schoß 7,7 mm -Geschosse. Das Kurvenmagazin wurde auf dem Gewehrlauf platziert.Neben dem Magazin gab es einen Zähler, welcher angab wieviel Patronen noch im Magazin waren. Dies verlieh ihr eine bessere Handhabung, jedoch beeinträchtigte das nach oben ragende Magazin die Sicht des Soldaten stark. Der Schwerpunkt, der nach oben verlagert wurde, machte sie, neben dem starken Rückstoß, ungeeignet für den normalen Handwaffengebrauch. Sie wurde dadurch hauptsächlich als stationäres MG oder als Flak benutzt.
Besonders der starke Rückstoß der T-99 machte sie berüchtigt. Die Arisaka T-99 wurde von 1941-1945 3,1 Mio. mal hergestellt und während ihrer Nutzung blieb sie, bis auf die T-99M, unverändert.

