Erzbistum Krakau
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" style="float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em; background:#FFDEAD;"! colspan="2" | Basisdaten
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| Land: || Polen
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| Weihbischöfe: || Józef Guzdek
Jan Szkodo?
Jan Zaj?c
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| emeritierter Erzbischof: || Franciszek_Kardinal_Macharski
(1978-2005)
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| Pfarreien: /'>| 414 (2004)
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| Einwohner: /'>| 1.618.593 (2004)
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| Ordenspriester: /'>| 949 (2004)
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| Bistum Bielsko-Zywiec
Bistum Kielce
Bistum Tarnów
/'>}
polnisch: Archidiecezja krakowska; lateinisch: Archidioecesis Cracoviensis) ist ein polnisches Erzbistum im Westen der Woiwodschaft Kleinpolen. Es bildet gleichzeitig eine Kirchenprovinz, der seit 1992 die Suffraganbistümer von Bielsko, ?ywiec und Tarnów angehören. Das Bistum ist eines der wichtigsten und ältesten in Polen und bis heute ist die Wawelkathedrale in Krakau die wichtigste Kirche der Diözese.
Geschichte
Das Bistum Krakau wurde wahrscheinlich wie das Erzbistum_Gnesen im Jahre 1000 durch den Akt von Gnesen gegründet. Es wird aber verstärkt angenommen, dass die Gründung des Bistums bereits in die 70er Jahre des 10. Jahrhundert fällt. Dies deckt sich auch mit den Aufzeichnungen des Historikers Thietmar von Merseburg. Auf jeden Fall wurde dieses neue Bistum dem Erzbistum Gnesen als Suffragan unterstellt. Im Jahre 1049 wurde Bischof Aaron zum ersten Krakauer Erzbischof, wobei das Bistum nicht in den Rang eines Erzbistums erhoben wurde. Mit der Verlegung der polnischen Hauptstadt von Gnesen nach Krakau im Jahre 1038 wurde auch die Bedeutung des Bistums gestärkt. Dies zeigte sich insbesondere unter Kardinal Zbigniew Ole?nicki der seinen politischen Einfluss im Lande ausnützte, um 1443 das Fürstentum Siewierz dem Bistum einzuverleiben, das bis 1789 in den Händen der Krakauer Bischöfe blieb. Das Bistum wurde somit zu den größten Europas und umfasste 1772 eine Fläche von 56.000 km², sowie 12 Städte und 283 kleinere Ortschaften. In der Folgezeit schwand der Glanz des Bistums, der vor allem auf die Teilungen Polens zurückzuführen ist. Denn 1807 wurde das Bistum dem Erzbistum Lemberg unterstellt, um dann 1818 Suffragan des Erzbistums_Warschau zu werden. Trotz Machtverlust nannten sich die Krakauer Bischöfe seit 1889 _Fürstbischöfe. Erst 1925 wurde das Bistum Krakau in den Rang eines Erzbistums erhoben und die Kirchenprovinz gebildet. Dies wurde auch der historischen und politischen Bedeutung des Bistums gerecht. Der wohl berühmteste Krakauer Erzbischof war Karol Wojty?a, der spätere Papst Johannes Paul II. Seit dem 3. Juni 2005 ist Stanis?aw Dziwisz Krakauer Erzbischof.
Ausdehnung des Erzbistums
Die Kirchenprovinz Krakau erstreckt sich über die polnischen Woiwodschaften Kleinpolen, Heiligkreuz, sowie den südöstlichsten Teil der Woiwodschaft Schlesien. Das Erzbistum dagegen nimmt nur den Westteil der Woiwodschaft Kleinpolen ein.
Folgende Landkreise gehören dem Erzbistum Krakau an:
* Stadtkreis Krakau,
• Boche?ski]
• My?lenicki]
• Suski]
• Tatrza?ski]
• Wielicki]
Folgende Kreise gehören dem Erzbistum Krakau teilweise an:
• Krakowski]
• Limanowski]
• Nowotarski]
• O?wi?cimski]
• Wadowicki]
Selige und Heilige aus dem Erzbistum Krakau
* Heiliger Stanislaus von Krakau (* um 1030; ? 11. April 1079), Bischof von Krakau, Patron der Wawelkathedrale und Nationalheiliger Polens
* Seliger Wincenty Kad?ubek (* um 1150; ? 3. März 1223 ), Bischof von Krakau
Krakauer Bischöfe und Erzbischöfe
Siehe Liste der Bischöfe von Krakau
Weblinks
[http://www.diecezja.pl/ Homepage des Erzbistums]

