Archibald Douglas
Archibald Douglas ist eine Ballade von Theodor Fontane aus dem Jahr 1854.Inhalt
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Die Ballade beginnt mit den folgenden Versen:
»Ich hab' es getragen sieben Jahr,
und ich kann es nicht tragen mehr,
wo immer die Welt am schönsten war,
da war sie öd' und leer.
Graf_Douglas kann seine sieben Jahre andauernde Verbannung nicht länger ertragen und will König Jakob bitten, ihm die Rückkehr zu gestatten. In einem Pilgerkleid nähert er sich der Heimat und trifft seinen König auf der Jagd. Graf Douglas erinnert ihn an vergangene Zeiten. Der König will ihn jedoch Douglas nicht anhören. Da greift ihm Graf Douglas in die Zügel, läuft neben ihm her und beschwört ihn, er möge ihn töten, wenn er es ihm nicht mehr gestatte, in die Heimat zurückzukehren. Diese Heimatliebe überzeugt den König. Er springt vom Pferd herab, und nimmt den Grafen wieder als Kameraden an: ?Der ist in tiefster Seele treu, wer die Heimat liebt wie du?.
Kommentar
Die Ballade schildert die Not der Verbannung, zeigt aber auch die Großmut des Königs. Um seine Douglas-Ballade der altschottischen Balladentradition anzupassen, übernahm Theodor Fontane die so genannte Chevy-Chase-Strophe der altenglischen und altschottischen Balladendichter.
Literatur
*Edgar Neis: ?Interpretationen von 66 Balladen, Moritaten und Chansons?. Analysen und Kommentare. Hollfeld: Bange-Verlag, 1978. ISBN 3-8044-0590-8
Weblinks
• Archibald Douglas (Text)

