Arcadi Volodos
Arcadi Volodos (ursprünglich russisch / , wiss. Transliteration ; Pianist.Volodos erhielt mit acht Jahren ersten Klavierunterricht und widmete sich dem Instrument erst mit fünfzehn Jahren intensiver, da er sich zuvor auf Gesang und Dirigieren konzentriert hatte.
Seine Lehrer waren Galina Egjazarowa, Jaques Rouvier und Dmitri_Baschkirow. 1997 gelang ihm der internationale Durchbruch mit einer von Horowitz' ehemaligem Produzenten Thomas Frost bei Sony veröffentlichten CD mit Klaviertranskriptionen, darunter einige von ihm selbst.
Sein Debüt in der Carnegie Hall 1998 wurde aufgezeichnet und ist als CD erschienen.
Eine seiner Bearbeitungen, die einen recht hohen Bekanntheitsgrad erreicht hat, ist sein virtuoses Variationswerk über Mozarts Rondo alla turca (Türkischer Marsch) aus der Klaviersonate_Nr._11 [http://www.youtube.com/watch?v=68RI8paMuWE You tube] .
Volodos lehnt Klavierwettbewerbe ab, da sie mit ihrem sportlichen Element dem Prinzip der Musik zuwider seien.
Viele sehen in ihm einen der begabtesten Pianisten seiner Generation. Die Einspielungen seien wegen seiner hervorragenden Technik und ausgereiften Interpretationen Meilensteine in der Musikwelt. Die geistige Nähe zu Vladimir Horowitz zeigt sich gelegentlich. So spielt er etwa die Rhapsodien Franz Liszts in der schwierigen Bearbeitung seines Vorbildes und wählt als Zugabe immer wieder einige seiner Bravourstücke.
"Wer Volodos nicht gehört hat, glaubt nicht, dass es das gibt!" (Süddeutsche Zeitung)
Im Jahr 2003 erhielt Volodos den Echo-Klassik-Preis.
Weblinks
• Mehr zur Person
• Volodos Website
• You tube Video

