Sturmabteilung Roßbach
thumb|160px|Emblem_des_?Freikorps_Roßbach?Die Sturmabteilung Roßbach wurde im Januar 1919 von Gerhard Roßbach als Freikorps im Rahmen des Grenzschutz Ost gegründet. Nachdem die Abteilung im Herbst 1919 meuterte, um an den Kämpfen im Baltikum teilzunehmen, wurde sie Anfang 1920 offiziell aufgelöst. Trotzdem bestand sie im Untergrund fort und formierte sich im Zusammenhang mit dem Kapp-Putsch und dem Ruhraufstand wenige Monate später neu.
Unter der Tarnbezeichnung "Arbeitsgemeinschaft Roßbach" existierte das Freikorps weiter und nahm als "Freiwilligen-Regiment Schlesien" an den Kämpfen in Oberschlesien 1921 teil.
Nach dem Abschluss der Kämpfe bildete das Freikorps den "Verein für die Wahrung der Interessen deutscher Grenzmärker", der kurz darauf wegen seiner extrem nationalistischen Haltung und seinen gegen die Republik gerichteten Zielen verboten wurde.
Den Roßbachern wird eine besonders starke Affinität zum Nationalsozialismus zugesprochen, zahlreiche führende Mitglieder der NSDAP hatten im Freikorps Roßbach gedient.
Bekannte Mitglieder
*Richard Aster, SA-Gruppenführer
• Bormann], Reichsleiter der NSDAP und SS-Obergruppenführer
• Daluege], SS-Oberstgruppenführer und Generaloberst der Polizei, Chef der Ordnungpolizei
• Ernst (Politiker)/'>Karl Ernst], SA-Gruppenführer und Reichstagsabgeordneter
*Edmund Heines, SA-Gruppenführer und Reichstagsabgeordneter
• Graf von Helldorf], SA-Obergruppenführer
*Otto Hellwig, SS-Gruppenführer
• Höß], SS-Hauptsturmführer, Kommandant des Kammler], SS-Obergruppenführer und General der Waffen-SS
*Helmuth Raithel, SS-Standartenführer
*Paul Röhrbein, SA-Brigadeführer
*Ulrich Scherping, SS-Brigadeführer
*Fritz Schlessman, SS-Gruppenführer
*Otto Somann, SS-Oberführer
Weiterführende Links
• Freikorps Roßbach

