Arbeiterin (Bienen)
thumb|250px|Sammlerin_auf_der_thumb|250px|Arbeiterinnen_bei_der_Einlagerung_von_Pheromonen der Bienenkönigin gehemmt sind. Weiterhin wird schon durch die Ernährung und Pflege im Larvenstatium entschieden, welches Tier nur zu einer Arbeiterin oder welches zu einer Königin wird (Siehe Gelée Royale).Hinweis: Die im folgenden genannten Daten gelten streng genommen nur für einige Rassen der Westlichen Honigbiene. Bei den anderen Honigbienen-Arten und auch bei den afrikanischen Rassen dieser Art gibt es zum Teil erhebliche Abweichungen.
Entwicklung
Die Entwicklungszeiten von Königin, Drohn und Arbeiterin sind unterschiedlich lang. Die Entwicklung wird in drei Zeitabschnitte eingeteilt:
* Zeit als Ei - drei Tage bei allen drei Bienenwesen
* Zeit als Larve in offener Wabenzelle - sechs weitere Tage, auch bei allen gleich. Die Larven werden in dieser Zeit intensiv gefüttert. Die Gewichtszunahme liegt bei der Arbeiterinnenlarve etwa bei Faktor 1000.
* Zeit in der verdeckelten Zelle. Hierbei verpuppt sich die Larve mehrmals, siehe auch Metamorphose. Diese Phase ist bei der Königin am kürzesten mit 7 weiteren Tagen und beim Drohn mit 15 Tagen am längsten. Dazwischen liegt die Arbeiterin mit 12 Tagen.
Somit ergibt sich die gesamte Entwicklungszeit von der Eiablage bis zum Schlüpfen als fertiges, erwachsenes (adultes) Insekt mit 21 Tagen für die Arbieterin.
Tätigkeiten
Ihre Tätigkeiten der Arbeiterin hängen von ihrem Alter und auch dem Zustand des Bienenvolkes ab.
Sie beginnt schon bald nach dem Schlüpfen mit der Säuberung der Zellen, aus denen gerade junge Bienen geschlüpft sind.Entsprechend dieser Tabelle benutzen Imker auch folgende Bezeichnungen für Arbeiterinnen: Ammenbiene, Stockbiene, Baubiene, Wächterin, Flugbiene, Sammlerin, Kundschafterin/Spurbiene, Wasserholerin ...
Eine Arbeiterin wird in der Vegetationszeit höchstens 45 Tage alt. Dagegen werden die sogenannten Winterbienen deutlich älter. Hierbei handelt es sich um die letzte im Herbst aufgezogene Brut. Ihre Aufgabe besteht darin zu überwintern und im Frühjahr erneut mit der Brutpflege zu beginnen. Hierzu haben sie einen körpereigenen Eiweißvorrat, den sie verbrauchen, bevor ein Pollensammeln möglich ist. Kommt es in dieser Zeit (Februar) zu einem starken Kälteeinbruch, so wird das Brüten eingestellt und junge Larven aufgefressen. Hierdurch kann ein Teil des Eiweißes zurückgespeichert werden.
Siehe auch
* der Drohn
* die Bienenkönigin
die_Organisation_des_Ameisenstaates

