Arbeit für Bremen und Bremerhaven
Arbeit für Bremen und Bremerhaven e.V. (Kurzbezeichnung AFB) war eine 1995 von unzufriedenen ehemaligen SPD-Mitgliedern gegründete Partei, die ausschließlich im Land_Bremen aktiv war. Trotz der SPD-Herkunft vieler ihrer Mitglieder war ihr Programm rechts von dieser angesiedelt. Bei der Bremer Bürgerschaftswahl von 1995 erzielte sie 10,7 % und zog mit 12 Abgeordneten in die Bürgerschaft ein. 1999 erreichte sie nur noch 2,4 % und war somit nicht mehr in der Bürgerschaft vertreten. Da ihre Mitgliederzahlen in den Folgejahren zunehmend sanken, löste sie sich 2002 auf.Der Wahlerfolg von 1995 war teilweise unter Verstoß gegen das Parteiengesetz finanziert worden. So hatte etwa das Anzeigenblatt ?Weser-Report? großzügig Anzeigen geschaltet und verzichtete als Rabatt auf 60 % der ansonsten hierfür anfallenden Kosten in Höhe von 117.000 Euro; ein Bankhaus gewährte einen Kredit ohne Sicherheiten in Höhe von 300.000 DM. Das zur selben Firmengruppe wie der ?Weser-Report? gehörende Anzeigenblatt ?AbisZ? bezahlte die mit der Öffentlichkeitsarbeit beauftragte Agentur.[http://www.taz.de/dx/2005/09/17/a0308.1/text.ges,1 taz vom 17. September 2005]
Führender Politiker und Gründungsmitglied war der frühere Bremer Wirtschaftssenator Werner_Lenz (1927?2004).
Einzelnachweise
Weblinks
• Statistisches Landesamt Wahlergebnisse für die Bürgerschaftswahlen 1995 und 1999
• Statistisches Landesamt zur Bürgerschaftswahl 1999

