Araya (Film)
Araya ist ein französisch-venezolanischer Dokumentarfilm von Margot Benacerraf, der 1959 in den französischen Kinos veröffentlicht wurde.
Handlung
Der Film beschreibt das harte und entbehrungsreiche Leben der Salinenarbeiter (in spanisch = salineros) von Araya, einer Halbinsel im Nordosten von Venezuela. Die archaische Lebenswelt der Salineros steht im Mittelpunkt des Filmes von Margot Benacerraf. Da diese durch die Mechanisierung der Salinen verschwand gilt der Film heute auch als ein wichtiges Zeitzeugnis.
Bewertung
Araya ist zwar kein neorealistischer Film im engeren Sinne, aber er kann durchaus in einer Reihe mit Robert J. Flahertys Dokumentarfilm Man of Aran (1934), Luchino Viscontis Die Erde bebt (1948) oder Roberto Rossellinis Stromboli (1950) genannt werden. Natur und Mensch scheinen schicksalshaft und untrennbar miteinander verbunden zu sein.
Auszeichnungen
Der Film gewann den Kritikerpreis bei den Filmfestspielen_in_Cannes_1959. Damit war Araya der erste lateinamerikanische Film der überhaupt einen internationalen Filmpreis erringen konnte. Im Wettbewerb um die Goldene_Palme unterlag Araya Marcel Camus' später Oscar-gekröntem Filmdrama Orfeu Negro.
Weblinks
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Quellen
• Filmprofil bei thalassa.franc3.fr (französisch)

