Arabisches Alphabet
Das arabische Alphabet (, al-abdschadiyya al-?arabiyya) ist das arabischen_Schrift von rechts nach links verbunden.__TOC__
Buchstaben
In Domainnamen, Internetforen sowie bei der Benutzung von Chatprogrammen, die den Gebrauch arabischer Schriftzeichen nicht ermöglichen, werden häufig lateinische_Buchstaben und arabische Ziffern in europäischer Ausprägung verwendet, um arabische_Wörter zu schreiben; aufgrund einer wahrgenommenen Ähnlichkeit repräsentiert dabei: die Ziffer "2" die Hamza, die Ziffer "3" das Ain, die Ziffer "5" das Cha, die Ziffer "6" das Ta, die Ziffer "7" das Ha, die Ziffer "8" das Qaf.Sonderzeichen
Siehe Abschnitt ?Vokalisation?, außerdem Sukun, Taschdid, Wasla
Für Fremdwörter werden einige Sonderzeichen verwendet:
Für den Laut P wird der Buchstabe Ba verwendet, oder ein Ba mit drei Punkten darunter (anstatt einem Punkt).
Für das stimmhafte V (z.B. Vienna = Wien, Nivea) wird ein Fa mit drei Punkten oben geschrieben (anstatt einem Punkt oben). In Ägypten, wo die Aussprache des Gim "g"!! statt "dsch" ist, wird ein Gim mit 3 Punkten als "dsch" verwendet.
Vokalisation
Aus dem Vokalbestand des Arabischen werden nur das lange a, i und u durch eigene Buchstaben wiedergegeben (Alif, Waw und Ya). Vokale am Wortanfang werden immer durch Alif gekennzeichnet, das dann allerdings Träger des Hamza () ist (Hamza kennzeichnet einen sog. Verschlusslaut oder Stimmabsatz, etwa wie er im Deutschen beim Sprechen des Wortes Post?amt auftritt.). Ausnahmen sind der Artikel (al-) und das Wort (ibn = Sohn); deren Alif erhält ein sogenanntes Hamzat wasl, das nach einem vorangehenden Vokal wegfällt.
Im Auslaut kann für das lange a auch das Alif maqsura (?kurzes Alif?) stehen. Vokale in fremden Eigennamen werden abhängig von Aussprache und Betonung mit Langvokalen umschrieben, wobei o zu Waw und e zu Ya werden, oder gar nicht wiedergegeben werden.
Kurze Vokale werden durch Hilfszeichen wiedergegeben, die keine eigenen Buchstaben sind und nicht zum Alphabet gehören (siehe Kasra und Damma. Sie dienen auch der sogenannten Nunation.
Buchstaben-Verdoppelung
Die Verdoppelung (Verstärkung) eines Buchstaben wird im Arabischen mit einem taschdid ( auch: schadda ) über dem Buchstaben angezeigt (1). Tritt als Vokalzeichen kasra für «i» hinzu, steht es normalerweise nicht unter dem Buchstaben, sondern darüber, aber unter dem schadda.
Fehlen eines Vokals
Trägt ein Konsonant keinen Vokal, wird dies durch die Zeichen (2a) und (2b) angezeigt. Sie heißen im Inlaut suk?n (, Ruhe) und im Auslaut dschazma (, Abschnitt). Die Herkunft vom dsch?m des dschazma ist in der Form (2b) noch rudimentär zu erkennen.
Verbindungsalif
Endet das vorhergehende Wort auf einen Vokal, fällt das «a» des Artikels al- aus. Dies kann durch das Zeichen (9) (wasla ) über dem alif angezeigt werden.
Stimmabsatz
Mit dem Hamza () verfügt das arabische Alphabet über einen zusätzlichen ?Konsonanten?, der im Inlaut einen ); in diesem Fall sind auch Schreibungen mit Hamza ohne Träger oder mit defektivem Langvokal anzutreffen. Die Form des Hamza ist vom Ain abgeleitet.
Ziffern
= Indische Ziffern
=Im Arabischen werden meistens indische Ziffern verwendet. Da die indischen Ziffern über die arabische Welt nach Europa kamen, heißen sie bei uns «arabische Ziffern». Die Unterschiede in der Form sind in Europa später entstanden.
Zahlen (sowohl indische als auch arabische) werden im Gegensatz zu Wörtern immer von links nach rechts geschrieben. Die Araber übernahmen diese indische_Schreibweise bei den Zahlen.
= Ostarabische Ziffern
=Ostarabische Ziffern werden in arabischen Schriften in Iran, Pakistan und Indien verwendet.
Weblinks
• Linksammlung Arabisch unter Windows
• aralpha (freeware) zum Erlernen der Buchstaben
• Kleines Werkzeug zum Erzeugen Arabischer Schriftzeichen mit Rechnern, die für lateinische Schrift eingestellt sind, für IE
arc:?????? ?????sw:Herufi za Kiarabu

