Apple
Apples Verkauf des iPods und der Betrieb des iTunes Store sorgte für gerichtliche Auseinandersetzungen mit dem Beatles-Label Apple. Die beiden Firmen hatten eine Vereinbarung unterschrieben, wonach sich Apple Computer nicht in der Musikindustrie betätigen würde. Durch diese Vereinbarung konnte Apple damals einen Prozess um den Namen vermeiden. Das Musiklabel sieht diese Vereinbarung nun gebrochen und hat gegen Apple Computer geklagt. Das zuständige Gericht entschied zugunsten von Apple Computer, da deren Apfellogo in erster Linie mit dem Computer-System verbunden werde und nicht mit Musik. ?Apple Records? kündigte bereits an, dass man gegen dieses Urteil Berufung einlegen wolle. 1999 verlor Apple Computer hingegen einen Prozess gegen die Plattenfirma ?Apple Records? der Beatles und musste 26 Mio. US-Dollar Strafe zahlen wegen Bruch eines Vertrages von 1981, in dem festgelegt wurde, dass von Apple Computer keine Musikprodukte auf den Markt kommen dürfen, die in Zusammenhang mit dem kreativen Aspekt von Musik stehen.Macwelt [http://www.macwelt.de/news/ipod/337828/index.html ?Der Kampf um den Apfel? (12. Mai 2006)]
Im Februar 2007 übernahm Apple die Rechte am Namen "Apple" und den Apfel-Logos von Apple Records, welches diese Warenzeichen zukünftig von Apple lizenziert.Apple Inc. [http://www.apple.com/pr/library/2007/02/05apple.html ?Apple Inc. and The Beatles? Apple Corps Ltd. Enter into New Agreement? (5. Februar 2007)]Süddeutsche Zeitung [http://www.sueddeutsche.de/,tt1m3/wirtschaft/artikel/899/100799/ ?Streit über Markenrechte Apple schließt Frieden mit Apple? (06. Februar 2007)] Die Apple Inc. ist dem Vergleich zufolge Eigentümerin aller Markenrechte, die mit dem Namen ?Apple? zu tun haben, und wird bestimmte Rechte an die Beatles-Firma lizenzieren.Apple Inc. [http://www.faz.net/s/RubC8BA5576CDEE4A05AF8DFEC92E288D64/Doc~E829A0B62453D42319C18139E3F6510CD~ATpl~Ecommon~Scontent.html?Markenrechte - Der Apfel gehört jetzt Apple? (5. Februar 2007)] Finanzielle Details wurden nicht genannt.
Bereits im Zuge der Präsentation von Apples markenrechtlich ebenfalls umstrittenen iPhone auf der Macworld Conference & Expo 2007 zeichnete sich ab, dass mit Apple Records zumindest Verhandlungen geführt wurden, da u.a. in Verbindung mit dem Mobiltelefon das Schallplattencover Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band der Beatles dargestellt wurde, deren Musik bislang nicht über den wettbewerbsrechtlich umstrittenen iTunes-Store zu beziehen gewesen war.San Francisco Chronicle [http://www.sfgate.com/cgi-bin/article.cgi?f=/c/a/2007/02/06/BUGNPNV8A820.DTL&hw=apple&sn=007&sc=622 ?Apple, Beatles come together Pact resolves trademark dispute with record label, but Fab Four still not on iTunes -- yet? (6. Februar 2007)] Spekulationen, dass am 4. Februar 2007 im Rahmen der Super Bowl eine dem legendären Macintosh-Werbefilm von 1984 vergleichbare Ausstrahlung geplant würde, konnten sich dagegen nicht bestätigen.MacRumors.com [http://www.macrumors.com/2007/02/03/super-bowl-xli-apple-ad/ ?Super Bowl XLI Apple Ad? (Update - No)? (03. Februar 2007)] Dem Präsidenten der Apple_Corps_Ltd. Neil Aspinall zufolge sollen alle 13 Alben der Beatles, die 1987 auf CD veröffentlicht wurden, zum gleichen Zeitpunkt bei allen Internetdiensten heruntergeladen werden können. Damit ist die Kompilation aus dem Jahre 1969 von Hey Jude weiterhin nur als Vinyl-Version verfügbar.Fox News [http://www.foxnews.com/story/0,2933,251410,00.html ?Beatles Ready for Legal Downloading Soon? (12. Februar 2007)]
Seit dem 9. Januar 2007 trägt Apple ? um seine Produktpalette besser zu repräsentieren ? nicht mehr den Namen Apple Computer, Inc. sondern nur noch Apple Inc..
Das Apple-Logo
Das erste Logo war eine Zeichnung im Stile eines barocken Druckwerks, das Isaac Newton unter einem Apfelbaum sitzend zeigte; eine Anspielung auf die Entdeckung der Schwerkraft mithilfe eines Apfels. Dieser Entwurf stammte von Ron Wayne. Man stellte jedoch schnell fest, dass sich dieses Logo nur schlecht reproduzieren ließ, da es viel zu kleinteilig war, und so wurde es wieder verworfen.
Das heute bekannte Logo einer Apfelsilhouette ?mit Biss? wurde von Rob Janoff entworfen. Zusätzlich zu der ironischen Konnotation (natürlicher Apfel und künstliche Computer) bot das Design ein subtiles Wortspiel: ?beißen? heißt im Englischen ?to bite?, was wiederum klingt wie Byte, eine Maßeinheit der Computertechnik. Die farbigen Streifen waren zudem grafisch eine Anspielung auf das IBM-Logo von Paul Rand.
Eine andere Erklärung lautet, dass der angebissene Apfel eine Anspielung auf den Selbstmord des Mathematikers Alan Turing sei, an dessen Totenbett sich ein angebissener, von ihm selbst vergifteter Apfel befunden hatte. Turing, zu dessen Lieblingsfilmen Disneys Schneewittchen zählte, gilt als einer der Väter des Computers.
Mit der Einführung des Apple II und dessen Fähigkeit, Farben darzustellen, wurde das vorher schwarze Logo bunt in Querstreifen eingefärbt.
Mit Einführung des ersten iMac in bondi-blue (blaugrün) 1998 und den blau-weißen_Power_Macintosh_G3 1999 (also seit den ersten Produkten, die der zurückgekehrte Steve Jobs wieder verantwortete) wird das Logo wieder einfarbig dargestellt, jedoch in wechselnden Farben und teilweise mit Oberflächenstrukturen, je nach umgebendem Design.
Mitarbeiter
Im siebenköpfigen Aufsichtsrat der Aktiengesellschaft Apple sind neben CEO Steve Jobs noch Bill Campbell (Vorsitzender und ehemaliger CEO Intuit_Corp.), Millard Drexler (Vorsitzender und ehemaliger CEO J. Crew), Albert_Gore_Jr. (ehemaliger Vizepräsident der USA), Arthur_D._Levinson,_Ph._D. (Vorsitzender CEO Genentech), Eric Schmidt (CEO von Google), und Jerry York (ehemaliger Finanzchef von IBM und jetziger Präsident und CEO Harwinton Capital) vertreten.Apple Inc. [http://www.apple.com/pr/bios/bod.html?Board of Directors?]
Wichtige Mitarbeiter von Apple im Zusammenhang mit der Entwicklung von Lisa und Macintosh waren u. a. Jef Raskin (Usability-Spezialist), Andy Hertzfeld, Bill Atkinson und Susan Kare (entwarf unter anderem zahlreiche Icons für das Macintosh-System).
Bekannte Mitarbeiter in der Führungsriege von Apple sind Tim Cook, Jon Rubinstein, Avie Tevanian, Jonathan Ive und Ron Johnson. Timothy E. Wasko war früher bereits Mitarbeiter von NeXT und entwickelte für Apple u. a. die Fotoblendenfreischaltung für die CD- und DVD-Brennfunktion und die Benutzeroberfläche des iPod. Der derzeitige CEO ist Steve Jobs. Senior Vice President of Worldwide Product Marketing ist Phil Schiller.
Apple beschäftigte Ende September 2005 rund 14.800 Vollzeit-Angestellte sowie 2.020 vorübergehend Beschäftigte. Etwa 3.670 Angestellte sind im Retail-Sektor angesiedelt. (Quelle Mitarbeiterzahlen: ?Apple Annual Report?/SEC-Filing vom 1. Dezember 2005)
Slogan
Der Slogan von Apple "Think Different" ist eine Anspielung auf die Kampagne von IBM mit dem Slogan "Think".
Marktanteile und Umsatz
, Kalifornien.]]
*Computermarkt weltweit: 5,21%Switch To A Mac [http://switchtoamac.com/site/apples-mac-os-market-share-spikes-to-521-percent-up-35-percent-year-over-year-growth-accelerates.html ?Apple's Mac OS Market Share Spikes to 5.21 Percent - Up 35 Percent Year Over Year - Growth Accelerates? (1. November 2006)]
*Computermarkt USA im 4. Quartal 2006: 5,1 % (Gartner Gartner[http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=500384? 2007 Press Releases? (17. Januar 2007)]) bis 4,7 % (IDCIDC [http://idc.com/getdoc.jsp;jsessionid=XQJ5EKUFP4ONACQJAFICFGAKBEAUMIWD?containerId=prUS20525907? IDC - Press Release? (17. Januar 2007)]), entsprechend einem Wachstum von über 30% gegenüber dem Vorjahresquartal.
*MP3-Player-Markt USA: 72 % durch verschiedene iPod-ModelleArs Technica [http://arstechnica.com/news.ars/post/20070118-8656.html? Apple's record quarter: inside the numbers? (18. Januar 2007)]
*Internet-Musikdownloads USA: 85 % durch den iTunes Store
Produkte
Apple entwirft sowohl ASUS fertigen. Die Produkte werden oft als innovativ angesehen und besitzen meist ein durchdachtes, funktionales Design aus Cupertino. Ein Hauptaugenmerk wird außerdem auf einfache Benutzbarkeit gelegt.
Betriebssysteme
Apples erste Betriebssysteme waren befehlszeilenorientiert, wie damals (Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre) üblich. 1983 stellt Apple mit dem Lisa OS eines der ersten kommerziell erhältlichen Betriebssysteme vor, das vollständig über eine grafische Oberfläche bedient wurde. 1984 wurde mit dem Betriebssystem des Macintosh (später Mac OS genannt) das erste grafische Betriebssystem auf den Markt gebracht, das sich in großem Umfang verkaufte.
Apple DOS: 1.0?3.3
Apple SOS
Apple ProDOS
Lisa OS
GS/OS
A/UX
Mac_OS
Mac OS X
Mac OS X Server
Computer
Apple_I_/_II_/_III-Modelle im Überblick (8- und 16-Bit Datenbus).
Apple_Macintosh-Modelle im Überblick (16-, 32- und 64-Bit Datenbus).
Für eine komplette Übersicht der Apple-Familie siehe Apple II-Modelle, für die Geräte der Mac-Familie siehe Macintosh-Modelle.
Die Zeitleiste aller produzierten Macintosh-Modelle in der englischen Wikipedia: Timeline_of_Apple_Macintosh_models.
Image:Apple Lisa.jpg|Apple Lisa (1983)
Image:Macintosh 128k transparency.png/'>iMac G3 (1998)
Image:Apple-ppc-G4-2003.jpg/'>FireWire (1998) Schnelle und robuste Kommunikationsarchitektur für Endgeräte (Videokameras, Festplatten, etc). Später wurde es zum Industriestandard, bekannt unter dem Namen IEEE 1394 oder auch iLink (Markenname von Sony, da Apple erst ab Mai 2002 die Verwendung des Begriffs Firewire frei gegeben hatte)
TrueType (1991) Schriftdarstellungsstandard für Bildschirm und Druck.
Unicode (1991) Kodierungsformat für weltweite Schriftzeichen. Erste Version Ende der 1980er gemeinsam mit Xerox entwickelt. Spätere offizielle Versionen über ein Konsortium mit anderen Herstellern verabschiedet.
QuickTime (25. Juni 1990) Speicherformat für Bild-, Ton- und und Videodaten. Gängiges Format in Digitalkameras um Bewegtbilder aufzuzeichnen.
Weitere Hardware-Produkte von Apple
iPod, iPod Special U2 Edition, iPod nano (Nachfolger des iPod mini), iPod video, iPod photo, iPod shuffle, iPod nano (PRODUCT) RED
iPod Hi-Fi
Apple TV
iPhone
Apple Remote
iSight
Airport_Extreme
Airport_Express
Multiple Scan
AppleVision - ColorSync
Apple Studio Display
Apple Cinema Display
Apple Mighty Mouse
Apple Wireless Mighty Mouse
Apple Keyboard
Apple Wireless Keyboard
Ältere Hardware-Produkte von Apple
Newton
StyleWriter
LaserWriter
ImageWriter
OneScanner
Apple Pippin
PowerCD
Apple Set-Top-Box
QuickTake_100/150/200
QuickTime Conferencing Video Camera
PowerBop
20th Anniversary Macintosh
Software von Apple
Apple Adressbuch (Software zum Verwalten von Visitenkarten)
Apple Remote Desktop (Fernsteuerung von Rechnern)
AppleWorks (Büropaket, ehemals ClarisWorks)
Aperture (Fotobearbeitung)
Boot_Camp (Ermöglicht es Microsoft Windows parallel zu Mac OS X auf den neuen Intel Macs zu installieren und auszuführen. Befindet sich in der Betaphase.)
Calculator (Rechenprogramm mit der Oberfläche eines Taschenrechners)
Compressor (Video- und Audio-Kodierung)
Color (Farbkorrektur und Farbgebungstool, Bestandteil des FC Studio Paketes, ehem. Final Touch)
DVD Studio Pro (DVD-Authoring)
Dashcode (Entwicklungsumgebung für Widgets)
Final Cut Studio (Professionelle HD-Videoproduktionslösung)
Final Cut Pro (Professioneller Filmschnitt)
Final Cut Express (Semiprofessioneller Filmschnitt)
Front Row (Multimedia Center)
GarageBand (Musikprogramm)
Grapher (2D/3D Graphenprogramm)
HyperCard (Multimedia-Entwicklungstool 1987?2001)
iCal (Kalender)
iChat (Instant Messenger mit Audio- und Videokonferenz)
iLife (GarageBand, iTunes, iPhoto, iMovie, iDVD und seit 2006 iWeb)
iTunes (Musikverwaltung)
Interface Builder (Programm zum Erstellen und Testen von Benutzeroberflächen)
iSync (Synchronisierung mit mobilen Geräten)
iWork (Büropaket; bestehend aus Pages und Keynote)
iWeb (Website-Tool)
Pages (Textverarbeitung)
Keynote (Präsentation)
MacDraw (Grafik; seit 1984, heute in AppleWorks aufgegangen)
MacPaint (Malen; seit 1984, heute in AppleWorks aufgegangen)
MacWrite, später MacWrite II (Textverarbeitung; seit 1984, heute in AppleWorks aufgegangen)
Mail (E-Mail-Programm)
Motion (Grafikanimationen für Film)
Logic Express (Musikkomposition und -produktion)
Logic Pro (Musikkomposition und -produktion mit erweitertem Funktionsumfang)
Photo Booth (?Passbildfotos? mit der eingebauten iSight-Kamera erstellen)
PlainTalk (Spracherkennung)
Safari (Webbrowser)
Shake (Bildkomposition)
Soundtrack (Filmvertonung und Musikproduktion)
Spotlight (Neuartige, systemweite Suchtechnologie)
TextEdit (einfaches Textprogramm mit Unicodeunterstützung)
Time Machine (Backup)
QuickTime (Multimedia-Framework)
QuickTime Pro (Media Authoring für Profis)
Vorschau (Programm zur Ansicht von Grafikdateien und PDFs)
WebObjects (Entwicklungsumgebung für Webanwendungen)
Xcode (Entwicklungsumgebung)
Xsan (SAN FileSystem)
Onlinedienste von Apple
iTunes Store (Internet-Handelsplattform für Musik, Spielfilme, Serien und Spiele)
.Mac (Dienst der Mac OS X um Online-Funktionalität (Mail, iDisk, Backup, u.a.) erweitert)
• Apple Movie Trailers (Weltweit größte Sammlung von Movietrailern)
• AppleLink bei ApfelWiki (AppleLink wurde 1985 als Support-Plattform für die Kunden und für Vertragshändler gestartet)
• eWorld [http://www.apfelwiki.de/Main/EWorld eWorld bei ApfelWiki] (eWorld sollte Apple's Antwort auf AOL sein, war aber nur von 1994 - 1996 online)
Prozessoren
MOS 6502
65816
68000 Prozessorfamilie
PowerPC Prozessorfamilie
*G3
*G4
*G5
Intel Core Solo seit 28. Februar 2006 in Mac Mini 1,5 Ghz bis zum 6. September 2006 ab diesen Zeitpunkt wurde die komplette Mac mini Serie auf Core Duo umgestellt
Intel Core Duo seit 10. Januar 2006 in MacBook Pro und (bis September 2006) iMac, sowie seit 28. Februar 2006 im Mac Mini 1,66 Ghz, seit Mai 2006 auch im MacBook
Intel Core 2 Duo seit dem 6. September 2006 im iMac, außerdem seit Oktober 2006 im MacBook und MacBook ProApple Developer Connection [http://developer.apple.com/documentation/HardwareDrivers/Conceptual/iMac_0609_SuperDrive/index.html ?Introduction to iMac Developer Note? ]
Intel Xeon seit 7. August 2006 im Mac Pro
Kritik
Umweltschutz
*Apple lässt seine Produkte vorwiegend in Asien unter unternehmenswirtschaftlichen Gesichtspunkten fertigen. Medienberichten zufolge wurden die arbeitsrechtlichen Belange der Belegschaft sowie des Umweltschutzes in der Vergangenheit nicht hinreichend berücksichtigt.Sarah Bormann: [http://gipfelthemen.de/weltweitetrends/wissen_besitz/sbormann_pcglobal060728.shtml ?"1.500 Liter Wasser für einen PC"? (10. August 2006)] Die Auftragsfertigung hat Apple der taiwanesische Aktiengesellschaft Foxconn übertragen, die in der chinesischen Sonderwirtschaftszone in Shenzhen nahe Hongkong produzieren lässt. Shenzhen wird mit der größten Elektronikfabrik der Welt auch als iPod-City bezeichnet. Foxconn ist im Jahr 2006 in den Medien aufgrund unmenschlicher Arbeitsbedingungen kritisiert worden.AppleInsider: [http://www.appleinsider.com/article.php?id=1815 ?Photos: inside Foxconns "iPod City"? (14. Juni 2006)] Der Auftraggeber Apple hat zwischenzeitlich Defizite eingeräumt und zugleich auf den herstellereigenen Apple Supplier Code of Conduct verwiesen.Apple Inc: [http://www.apple.com/hotnews/ipodreport/ ?Report on iPod Manufacturing? (17. August 2006)]MacNN: [http://www.macnn.com/articles/06/08/17/apple.finds.labor.abuses/ ?Apple: Foxconn violated code of conduct? (17. August 2006)] Nach Apples eigenen Untersuchungen seien keine Verstöße gegen den Verhaltenskodex festgestellt worden, jedoch fanden sich bei Foxconn Verletzungen gegen den Supplier Code of Conduct.Daniel Ploettner: [http://www.scheinwerfer-blog.de/index.php/archives/2006/08/18/apple-schliesst-foxconn-untersuchung-ab/ ?Apple schliesst Foxconn Untersuchung ab? (18. August 2006)] Die Mitarbeiter bei Foxconn hätten den Medienberichten zufolge monatlich jeweils rund 80 Überstunden abgeleistet und teilweise mit knapp 50 Euro pro Monat weniger als der gesetzlich vorgeschriebene Mindestlohn verdient.Technology Review: [http://www.heise.de/tr/artikel/77681 ?"Wenn Apple in China bleibt, sollte es auf Einhaltung von Arbeitsstandards drängen"? (4. September 2006)] Foxconn hatte zunächst wegen der Vorwürfe Schadenersatzforderungen gegen zwei Journalisten in China geltend gemacht, diese letztlich aber wieder zurückgezogen.tecChannel.de: [http://www.tecchannel.de/news/themen/business/446742/ ?iPod-Produzent Foxconn zieht hohe Schadenersatzforderung in China zurück? (31. August 2006)]Apple hat nach eigenem Bekunden Verité verpflichtet, für die Einhaltung sicherer, fairer und legaler Arbeitsplatzbedingungen Sorge zu tragen.Verité: [http://www.verite.org/aboutus/portfolio.html ?Some of the Companies Working With Verité? (2002)] Außerdem hat sich Apple der Electronic Industry Code of Conduct (EICC) Implementation Group angeschlossen, die bereits Standards für die Industrie erarbeitet hat und Quellen zur Evaluierung der Auftragsfertiger anbietet.EICC: [http://www.eicc.info/EICC_SPONSOR.html ?Member Firms? (2002)] Steve Jobs hat zudem im Mai 2007 angekündigt Apple führend im Bereich Umweltschutz zu machen http://www.heise.de/newsticker/meldung/89181. In seinem Text [http://www.apple.com/hotnews/agreenerapple/ "A Greener Apple"] führt Jobs bereits erreichte Erfolge auf, sowie Vorhaben, mehr für den Umweltschutz zu leisten.
Rückdatierte Aktienoptionen
* Apple steht im Verdacht Aktienoptionen im Wert von 20 Millionen US-Dollar an Apple-Chef Steve Jobs im Geschäftsjahr 2001 rückdatiert zu haben.Der Spiegel [http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,459388,00.html ?Jobs-Optionen werden zum Fall für die US-Justiz? (12. Januar 2007)] Bereits im August hatte Apple Unregelmäßigkeiten bei der Bilanzierung von Aktienoptionen bekannt gegeben, die alle seit dem 29. September 2002 veröffentlichten Finanzberichte betreffen könnten.Handelsblatt [http://www.handelsblatt.com/news/Unternehmen/IT-Medien/_pv/grid_id/808828/_p/201197/_t/ft/_b/1117065/default.aspx/apple-schockt-aktionaere.html ?Apple schockt Aktionäre? (4. August 2006)] Apple stellte fest, dass Jobs von der Rückdatierung von Aktienoptionen zwar gewusst, aber geglaubt habe, nicht selbst von dieser Praxis der Datierung zu profitieren. Dem Manager seien auch die Folgen für die Bilanzen nicht klar gewesen.ZDNet [http://www.zdnet.de/news/business/0,39023142,39150326,00.htm?Aktien-Skandal kostet Apple 84 Millionen Dollar? (29. Januar 2007)] Fraglich ist jedoch, ob CEO Steve Jobs tatsächlich von der Rückdatierung und deren Folgen keine Kenntnis hatte. Zwischenzeitlich ist bekannt geworden, dass Apple auch im Juni 2006 weitere Optionen im Wert von nunmehr insgesamt 84 Millionen US-Dollar rückdatierte, worauf die Bilanzen für die Geschäftsjahre 2005 und 2006 erneut geändert werden mussten.Macwelt [http://www.macwelt.de/news/apple/343106/index.html ?Apples Aktienoptionsaffäre entwickelt sich zum Skandal? (24. Januar 2007)]
Abmahnung von Bloggern
* Apple ist in den letzten Jahren wiederholt gegen nichtautorisierte Berichterstattungen über deren Produkte gerichtlich vorgegangen.Die Zeit [http://www.zeit.de/2005/03/apple_vorschau ? Blogger verrieten Firmen-Interna? (11. Januar 2005)] Betroffen waren hiervon in der Vergangenheit insbesondere Blogger von Apple Insider, PowerPage und Think Secret, die im Internet über geplante Produkteinführungen, über technische Neuerungen sowie Funktionsweisen von Appleprodukten berichteten NZ Netzeitung GmbH [http://www.netzeitung.de/internet/390702.html ?Blogger wehren sich gegen Apple? (5. April 2006)] Apple vermutete hinter den Berichterstattern zum Teil eigene Angestellte die Firmeninternes preisgäben. Golem.de [http://www.golem.de/0701/49962.html ?Geheimhaltung: Apple lanciert gezielt fingierte Produkte? (16. Januar 2007)] Zuletzt mahnte Apple Blogger ab, die über das markenrechtliche umstrittene iPhone von Apple berichteten und Abbildungen des Mobiltelefons veröffentlichten sowie Hinweise auf Programme gaben, die erlaubten, Wallpaper und Icons auf andere Mobiltelefone als das iPhone von Apple aufzuspielen.golem.de [http://www.golem.de/0701/49933.html?iPhone-Oberfläche - Apple geht gegen Nachahmer vor? (15. Januar 2007)]Law-Blog [http://www.law-blog.de/349/apple-mahnt-blogger-wegen-iphone-berichterstattung-ab/ ? Blogger verrieten Firmen-Interna? (16. Januar 2007)] Apple hat u.a. Paul O´Brien, den Gründer der Mobilfunk-Homepage MoDaCo, abgemahnt, da dieser neben Abbildungen von Apples iPhone auch ein Programm verlinkt hatte, welches ermöglichte, das Betriebssystem PalmOS der Treolinie mit Icons von Apples iPhone zu ergänzen.PCMagazin: [http://www.pc-magazin.de/common/nws/einemeldung.php?id=50015 ?iPhony - PalmOS-Programmstarter im iPhone-Look? (18. Januar 2007)] Focus: [http://www.focus.de/digital/netguide/iphone_nid_42753.html ?Apple mahnt Blogger ab? (16. Januar 2007)] U.a. hatte SimToGo ein solches Programm unter dem Namen iPhony 0.1 bzw. 0.2 angeboten.MacTechNews: [http://www.mactechnews.de/index.php?id=15579 ?Apple-iPhone-Themes für Mobilgeräte? (18. Januar 2007)] In den bisherigen gerichtlichen Verfahren gegen die Autoren der Berichte hatte Apple teilweise keinen Erfolg.Electronic Frontier Foundation [https://www.eff.org/cgi/mt/mt-search.cgi?IncludeBlogs=8&search=apple ?EFF: Breaking News?] Erst im Jahr 2006 hatte ein kalifornisches Gericht festgestellt, daß Blogger und Online-Journalisten denselben verfassungsgemäßen Schutz der Pressefreiheit geniessen wie ihre Kollegen der traditionellen Presse.Mac Essentials [http://www.mac-essentials.de/index.php/mac/article/17511/ ? Apple vs. Blogger: Sieg der Pressefreiheit ? (27. Mai 2006)] Außerdem musste Apple auch die Electronic Frontier Foundation mit einer Zahlung von 700.000 US-Dollar für die Übernahme der Verteidigung- und Gerichtskosten entschädigen.InfoWeek [http://www.infoweek.ch/news/NW_single.cfm?news_ID=15217 ? Apple muss Blogger entschädigen ? (1. Februar 2007)]
Literatur
* Owen W. Linzmayer: Apple streng vertraulich. Die Tops und Flops der Macintosh-Geschichte. Midas, Zürich 2000, ISBN 3-907100-12-3
* Paul Kunkel: AppleDesign. The work of the Apple Industrial Design Group. Graphis, New York 1997, ISBN 1-88800-125-9
* Steven Levy: Insanely great. The life and times of Macintosh, the computer that changed everything. Penguin Books, New York 2000, ISBN 0-14-029177-6 (engl.)
* Owen W. Linzmayer: Apple Confidential 2.0. The definitive history of the world's most colorful company. No Starch Press, San Francisco 2004, ISBN 1-593-27010-0 (engl.)
* Dr. Joachim Gartz: Die Apple-Story ISBN 3-908497-14-0
* Steve Wozniak, Gina Smith: iWoz. Wie ich den Personal Computer erfand und Apple mitgründete.'' Carl Hanser Verlag, 2006 ISBN 3-446-40406-6
Siehe auch
macnews.de - Online Magazin für Macuser• MacTechNews.de - Große Nachrichtenseite rund um den Mac
• Macnotes Online-Magazin rund um den Mac
Quellen
hy:Apple Inc.
tg:Apple Computerzh-yue:????

