Appenzeller Bahn
Die Appenzeller Bahn (AB) mit Sitz in Appenzeller_Bahnen.
Geschichte
Durch die Schweizerische Gesellschaft für Localbahnen (SLB oder auch SGL genannt) wurde am 12. April 1875 wurde die Strecke Winkeln?Herisau eröffnet, die am 21. September noch bis Urnäsch verlängert wurde. 1885 folgte die Umbenennung der Gesellschaft in Appenzellerbahn-Gesellschaft, kurz Appenzeller Bahn (AB), die am 16. August 1886 die Weiterführung der Strecke zwischen Urnäsch und Appenzell in Betrieb nahm.
Die Konkurrenz zur Normalspurstrecke der Bodensee?Toggenburg-Bahn (BT) machte sich nun auf dem Abschnitt Herisau?Winkeln der AB bemerkbar. So entschied man sich stattdessen, Gossau SG an das Schmalspurnetz anzuschliessen. Am 1. Oktober 1913 wurde die neue Strecke Herisau?Gossau eröffnet, die alte Strecke Herisau?Winkeln stillgelegt und schliesslich abgebrochen.
Per 1. Januar 1947 fusionierte die Appenzeller Bahn unter Beibehaltung des Namens mit der 1912 eröffneten Appenzell?Weissbad?Wasserauen-Bahn (AWW).
Um normalspurige Wagen auf dem Meterspurnetz befördern zu können wurde am 1. Juli 1978 eine neue Rollbockanlage in Gossau in Betrieb genommen, über welche die Strecke Gossau?Wasserauen bedient werden konnte. Ab 1989 wurde der Rollbockbetrieb auf die Strecke Appenzell?Gais?Teufen ausgeweitet.
Bereits 1970 schufen die AB und die Elektrische Bahn St. Gallen?Gais?Appenzell (SGA) eine gemeinschaftliche Direktion. Per 1. Januar 1988 fusionierten sie schliesslich miteinander zu den Appenzeller_Bahnen (AB).

