Aparicio Méndez
Aparicio Méndez Manfredini (1904 in Rivera, Uruguay; ? 1988 in Montevideo) war ein uruguayischer Politiker und Präsident seines Landes von 1976-1981.Méndez, der in Rivera geboren wurde, war ein Mitglied der Partido_Nacional, welche die Interessen der ländlichen Regionen vertritt, aus der Méndez selber stammte. Er war ein Experte für Verwaltungsrecht und von 1963-1965 Gesundheitsminister seines Landes.
Nach dem Militärputsch war Méndez einer der zivilen Mitglieder des Consejo de Estado und wurde 1976 zum Präsidenten gewählt. Eine der ersten Amtshandlungen seiner Regierung war der Entzug der staatsbürgerlichen Rechte aller Personen, die an dem politischen Geschehen zwischen 1966 und 1973 beteiligt waren. Die Zahl der politischen Gefangenen betrug 1976 etwa 6.000.
Eine Vorlage für eine neue Verfassung wurde allerdings am 30. November 1980 von 57,2 % der Wahlberechtigten abgelehnt. Im September 1981 trat der als gemäßigt geltende General Gregorio_Álvarez_Armelino die Nachfolge als Präsident an.

