Gewöhnliches Katzenpfötchen
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Das Gewöhnliches Katzenpfötchen (Antennaria dioica) Pflanzenart aus der Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae).
Merkmale
Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen von etwa 5 bis 20 cm (bis 30 cm). Sie bildet oberirdische Ausläufer.
Diese Art ist zweihäusig getrenntgeschlechtig diözisch. Drei bis zwölf, 5 bis 8 Millimeter breite Blütenköpfe befinden sich in endständigen, traubigen Blütenständen (Trugdolde). Die Hüllblätter der weiblichen Köpfchen sind rosafarben bis purpurrot, die männlichen eher weißlichrosa. Ein Teil der Köpfchen besitzt weibliche Blüten mit mehrreihigem Pappus, die anderen mit scheinbar zwittrigen Blüten (Griffel sind vorhanden, die Fruchtknoten sind jedoch unfruchtbar) mit einreihigem Pappus.
Die Grundblätter sind ungeteilt, stumpf-spatelig und rosettenartig angeordnet. Diese werden 2 bis 3,5 Zentimeter lang und bilden oft dichte Matten. Die Stängelblätter sind linealisch-lanzettlich. Die Blätter sind oberseits mehr oder weniger kahl, unterseits jedoch weiß-wollig-filzig.
Blütezeit ist von Mai bis Juli.
Vorkommen
Die Art ist Eurasiatisch verbreitet, in Südeuropa nur in den Gebirgen. Als Standort werden Silikatmagerrasen, Heiden, Kiefernwälder bis in 2400 m über NN bevorzugt. Es werden die subalpinen bis alpinen Höhenstufen bevorzugt.
In Österreich zerstreut in allen Bundesländern.
In der Schweiz ist die Art in den Alpen und im Mittelland häufig.
Gefährdung/Schutz
In Deutschland gilt die Art als gefährdet. (Stufe 3+ der Roten Liste). Als ursächlich hierfür ist die Eutrophierung der Böden durch Emissionen und Dünger anzusehen.
Sonstiges
Durch die Blütezeit wird es oft als Himmelfahrtsblümchen bezeichnet und gilt als Säurezeiger. Neben der Verbreitung durch Ausläufer spielt auch die Windverbreitung eine Rolle.
Die Pflanze wird selten als Heilmittel gegen Bronchitis und Gallenerkrankungen genutzt.
Literatur
* Xaver Finkenzeller: Alpenblumen, München 2003, ISBN 3-576-11482-3.
* Dankwart Seidel: Blumen, München 2001, ISBN 3-405-15766-8
Weblinks
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