Anpassung (Elektrotechnik)
Unter Anpassung versteht man in der Elektrotechnik die Abstimmung eines Messwertes auf einen anderen. Gewöhnlicherweise wird zwischen Spannungsanpassung, Leistungsanpassung, Impedanzanpassung und Stromanpassung unterschieden. Entscheidend für den Typ der Anpassung ist das Verhältnis von Ausgangswiderstand Ri zu Eingangswiderstand Ra.Ist Ri wesentlich kleiner als Ra, also Ri « Ra, dann spricht man von Spannungsanpassung und beim umgekehrten Fall von Stromanpassung. Wenn Ri = Ra ist, so handelt es sich um Leistungsanpassung. Der Ausgangswiderstand ist der Innenwiderstand Ri oder der Quellwiderstand. Der Eingangswiderstand ist der Außenwiderstand Ra, der Lastwiderstand oder der Abschlusswiderstand.
Welches Verhalten erwünscht ist, hängt von der jeweiligen Disziplin der Elektrotechnik ab.
Bei jeder Schnittstelle, egal ob digital oder analog, bildet der Ausgangswiderstand der Quelle mit dem Eingangswiderstand der Last eine Anpassungsdämpfung. Besonders ist hier der Dämpfungsfaktor für die Anpassung bei der Schnittstelle vom Endverstärker zum Lautsprecher zu beachten.
In der Hochfrequenztechnik nennt man den Gegensatz zu ihrer sogenannten "richtigen" Leistungsanpassung alles andere eben Fehlanpassung. Die dabei von der Last nicht aufgenommene Leistung wird zur Quelle hin reflektiert.
Zur Klärung der oben genannten Begriffe von und :
:{| border="1" cellpadding="4" cellspacing="0"
|colspan="4" align="center" |aktiv Die Impedanzen passiv
|-
| valign="top" |Innenwiderstand
Ri
Ausgangswiderstand
Quellwiderstand
/'> valign="top" |Außenwiderstand
Ra
'''Berechnung der Anpassungsdämpfung bei einer Schnittstelle beim Aufeinandertreffen von Ri und Ra
• Über das richtige Anpassen von Lautsprechern und Kopfhörern - Grundlagen - pdf
• Brauchen wir Leistungsanpassung bei Lautsprechern? - pdf
• Das Märchen von der Leistungsanpassung bei Lautsprechern - pdf
• Größe der Impedanzen in der Tontechnik

