Anorexia nervosa
Die Anorexia nervosa, auch Anorexia mentalis oder Magersucht genannt, ist eine EssstörungenScharfetter: Allgemeine Psychopathologie (5. Auflage). Anorexia nervosa ist nicht gleichbedeutend mit dem Begriff Anorexie, welcher lediglich ganz allgemein eine Appetitlosigkeit beschreibt, gleich welcher Ursache.
Überblick
Die Anorexia nervosa (griech./lat.: etwa ?nervlich bedingte Appetitlosigkeit?) wurde erstmals 1873 von Ernest-Charles Lasègue und William Gull beschrieben, und ist somit die am längsten bekannte Essstörung.
Die meist jungen weiblichen Patienten leiden an einer Körperschemastörung, d.h. sie nehmen sich trotz eines bestehenden Untergewichts als ?zu fett? wahr. Anders als andere Menschen erlangen sie ihr Selbstwertgefühl nicht aus allgemeinen Leistungen in Beruf, Hobby oder Privatleben, sondern ausschließlich aus ihrem Gewicht bzw. der Fähigkeit, dieses kontrollieren zu können.
Die Anorexia nervosa ist mit einer geschätzten Prävalenz von 0,7 % unter weiblichen Teenagern zwar seltener als die Bulimie, zeigt jedoch einen deutlich ungünstigeren Verlauf, nicht selten mit schweren körperlichen Komplikationen. Die Erkrankung beginnt am häufigsten im Teenager-Alter, wobei eine Diät, die anschließend außer Kontrolle gerät, ein Einstieg sein kann. Die Krankheit kann jedoch auch bei Erwachsenen auftreten, oder bereits vor Eintritt der Pubertät. Nur einer von zwölf Erkrankten ist männlichRupprecht, Hampel 2006.
In manchen Fällen dauert die Erkrankung nur kurz an und braucht keine oder nur eine kurzzeitige Behandlung. Andererseits kann der Krankheitsverlauf auch langwierig sein und spricht auf keine Therapie an. Obwohl die Anorexia nervosa in den meisten Fällen geheilt werden kann, sterben etwa 10 % letztendlich an den Folgen der Magersucht.Fairburn, Harrison 2003
Symptome
Das Kennzeichen der Anorexia nervosa ist die selbst herbeigeführte Gewichtsabnahme. Dies wird in der Regel durch vermindertes Essen erreicht, wobei besonders Nahrungsmittel, die als ?fett-machend? angesehen werden, weggelassen werden. Manchmal wird die Gewichtsabnahme unterstützt durch Missbrauch von Appetitzüglern, Verwendung von Klistieren, Laxantien oder Diuretika, selbst ausgelöstes Erbrechen oder exzessives Treiben von Sport.
Es gibt einen der Bulimia nervosa ähnlichen "Purging-Typ" der Anorexia nervosa (engl.: to purge = entschlacken)[http://www.edreferral.com/anorexia_nervosa.htm Eating Disorder Referral and Information Center]. Die Betroffenen haben "Ess-Attacken" (jedoch weit geringeren Ausmaßes als Bulimie-Patienten), gefolgt von selbst ausgelöstem Erbrechen. Im Gegensatz zur Bulimie, haben an Anorexia nervosa Erkrankte jedoch immer Untergewicht (Body Mass Index unter 17,5), wodurch u.a. hormonelle Störungen entstehen. Bei Frauen kommt es zum Ausbleiben der Periode (Amenorrhoe), ausgenommen sind aber Frauen, die die Anti-Baby-Pille nehmen. Wenn der Krankheitsbeginn vor der Pubertät liegt, fehlt die Entwicklung der weiblichen Brust. Außerdem kommt es zu einem Stopp des Größenwachstums.
Auf psychischer Ebene sind die Gedanken der Betroffenen eingeengt und kreisen stets um die Themen Ernährung und Gewicht.
Körperliche Folgen
Die Magersucht ist eine schwere, unter Umständen tödliche, körperliche Erkrankung. Die körperlichen Folgen werden hauptsächlich durch das extreme niedriger_Blutdruck, EKG-Veränderungen (besonders: verlängertes QT-Intervall) und Herzrhythmusstörungen.
*Blut: Störungen der Elektrolyte (besonders gefährlich: Hypokaliämie), Hypoglykämie, verminderte Anzahl an Leukozyten und Thrombozyten
*Hormone: niedrige Konzentrationen von Geschlechtshormonen (LH, FSH, Östrogen), dadurch: Amenorrhoe, Unfruchtbarkeit, verringerte Libido, evtl. fehlendes Wachstum der Brust. Niedrige Konzentration von Schilddrüsenhormonen. Leicht erhöhte Konzentration von Glukokortikoiden.
*Knochen: Osteoporose mit erhöhtem Risiko einer Fraktur
*(falls häufiges Erbrechen) Zähne: Erosionen durch Magensäure, Karies
Die Patienten haben eine erhöhte Kälteempfindlichkeit, auch ihre Körpertemperatur kann erniedrigt sein. Weitere Symptome sind Schwindelgefühle und Ohnmachtsanfälle. Des Weiteren kann es zu einer Hauttrockenheit und zur Ausbildung einer Lanugobehaarung an Rücken, Armen und Gesicht kommen.
Bei einem Krankheitsbeginn vor der Pubertät kann es zu einem Stopp des Größenwachstums und zu einer fehlenden Entwicklung der weiblichen Brust kommen. Zu einer Amenorrhoe kommt es nur, wenn die Patientinnen keine Anti-Baby-Pille nehmen.
Etwa 10 % der Erkrankten sterben ? entweder durch Komplikationen wie dem plötzlichen_Herztod oder Infektionen, oder aber durch Suizid. Ein Teil der überlebenden Patienten leidet zeitlebens an chronischen Zuständen wie Osteoporose oder Niereninsuffizienz.
Diagnose
Die Diagnose ergibt sich aus einem ausführlichen diagnostischen Interview, das offen oder mit Hilfe von Checklisten erfolgen kann. Im Anschluss daran erfolgen weitere Tests, z.B. ein EKG und ein Bluttest, um körperliche Begleiterscheinungen des Untergewichts zu erfassen. Besteht der Verdacht, dass andere Ursachen das Untergewicht verursacht haben (siehe Differentialdiagnose), werden weitere Untersuchungen veranlasst.Rupprecht, Hampel 2006
Die nachfolgenden Kriterien müssen für eine Diagnose erfüllt sein, wobei für Deutschland der ICD-10 entscheidend ist.{/'> border="1" cellpadding ="6" cellspacing="0" style="float:right;margin-left:0.5em;margin-bottom:0.5em;border-collapse:collapse"
! align="center" bgcolor="#ABCDEF" style="width:50%" | Body-Mass-Index von 17,5 oder weniger (bei Erwachsenen)
* Der Gewichtsverlust ist selbst herbeigeführt durch Vermeidung von hochkalorischer Nahrung und zusätzlich mind. eine der folgenden Möglichkeiten:
** selbstinduziertes Erbrechen
** selbstinduziertes Abführen
** übertriebene körperliche Aktivität
** Gebrauch von Appetitzüglern und/oder Diuretika
Körperschemastörung in Form einer spezifischen psychischen Störung
* Endokrine Störungen, bei Frauen manifest als Amenorrhö
* Bei Beginn der Erkrankung vor der Pubertät ist die Abfolge der pubertären Entwicklung gestört
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* Niedriges Körpergewicht, weniger als 85 % des zu erwartenden Gewichts
* Große Angst vor Gewichtszunahme
* Strikte Kontrolle der Nahrungsaufnahme
* Körperschemastörung:
** Übertriebener Einfluss des Gewichts auf die Selbstwertung
** Krankheitsverleugnung
* (nur bei Frauen) sekundäre Zwillingsforschung hat eindeutig eine familiäre Häufung der Erkrankung nachgewiesen, die genauen Gene konnten allerdings noch nicht gefunden werden. Die Forschung konzentriert sich zur Zeit besonders auf Gene, die im Zusammenhang mit dem Neurotransmitter-Systems von Serotonin stehen.
Hinzu kommen eine Reihe von individuellen Umweltfaktoren. Allgemein sind dies Erfahrungen, die die überwiegend jungen weiblichen Patienten besonders auf ihr Aussehen und Gewicht sensibilisieren. Dies können kritische Kommentare von Familie und Freunden über das Essverhalten, Gewicht, etc. sein. Der kulturelle Druck auf Frauen schlank zu sein gehört auch in diesen Zusammenhang (Schönheitsideal). Eine Diät ist daher häufig ein Einstieg in diese Erkrankung.
Ein ungünstiges Elternhaus (?adverse parenting?) spielt ebenfalls eine Rolle, besonders schwerwiegend sind hierbei geringer Kontakt, hohe Erwartungen (Vermaschung) und Zwist zwischen den Elternteilen. Auch schwere psychische Traumatisierungen, wie z.B. sexueller Missbrauch in der Vorgeschichte, sind manchmal zu finden.
Ein schwaches Selbstbewusstsein und Perfektionismus sind Persönlichkeitszüge, die häufig schon vor Ausbruch der Erkrankung vorhanden sind.
thumb|px200|Ein_Bild_von_Vermaschung?Minuchin, Rosman & Baker: Psychosomatic families: Anorexia nervosa in context. Harvard University Press, Cambridge 1987 finden. Gemeint ist damit die Inbesitznahme des Lebens des Patienten durch die Eltern sowie das Fehlen jeglicher Privatsphäre.
Natürlich gibt es trotzdem nicht die anorektische Familie. Auch konnte in der Biographie von Essstörungen überdurchschnittlich häufig sexuellem_Missbrauch, allerdings besonders bei der Bulimia_nervosa gefunden werden. Es ist allerdings nicht eindeutig geklärt, ob dies tatsächlich ein ätiologisches Merkmal ist
Magersucht kann auch Begleiterscheinung von Depressionen oder selbstverletzendem_Verhalten sein, oder wie alle Essstörungen auch als eine Form dieses interpretiert werden, oder aber selbst von diesen Störungen begleitet sein. Des Weiteren neigen Patienten mit Anorexia nervosa zu zwanghaftem_Verhalten bzw. Perfektionismus in allen Lebensbereichen.
Für die Patientin ist die Magersucht in erster Linie ein Sich-Wehren gegen Fremdbestimmung. Die Kontrolle über den eigenen Körper (z.B. über Kalorien-Zählen) ist das einzige, was noch bleibt, da alle anderen Lebensbereiche fremdbestimmt werden. Die Magersucht ist fast immer nur ein Symptom eines tiefer liegenden psychischen (und sozialen) Problems, das behandelt werden muss. Eine Symptomtherapie (wie z.B. mit Pharmazeutika) ist niemals ausreichend. So steht auch das schlankwerden oft nur zum Anfang im Zentrum der Krankheit, die sich zunehmend verselbstständigt und gerade von längjährig Betroffenen als Sucht erfahren wird.
Die Kognitiv-verhaltenstheoretische Sichtweise sieht die Angst vor dem Dickwerden und die gestörte Wahrnehmung des eigenen Körpers als motivierenden Faktor an. Hier spielt sowohl die Kritik von Gleichaltrigen als auch der Eltern sowie das von den Medien transporiete Schlankheitsideal eine große Rolle. Die gezielte Gewichtsabnahme reduziert die Angst und macht so das Abnehmen zu einem wirkungsvollen Verstärker Hautzinger (Hrsg.): Davison und Neale (2002): Klinische Psychologie. Weinheim, BelzPVU..
Die psychoanalytische Sichtweise sieht die Hauptursache
von Essstörungen in einer gestörten Eltern-Kind-Bezeihung. Aufgrund einer gestörten Mutter-Tochter-Bezeihung entwickelt die Betroffene eine Ablehnung der weiblichen Identiät und damit auch der weiblichen Formen. Die Beherrschung des eigenen Körpers wird zu einem Mittel, Wünsche nach Autonomie, im Gegensatz zu der Angst vor der Trennung mit der Mutter, die in der Adoleszenz wiederaufleben, zu verarbeiten. Die eigentlich, agressiven Strebungen nach Autonomie, welche sich häufig in der Adoleszenz zeigen, werden somit über den Körper ausgedrückt. Äußerlich zeigen magersüchtige Mädchen häufig ein sehr angepasstes, perfektionistisches Verhalten E. Heinemann, H. Hopf (2004): Psychische Störungen in Kindheit und Jugend. Stuttgart, Kohlhammer M. Selvini Palazzoli (2003)(achte Auflage): Magersucht. Klett-Cotta, Stuttgart.
Therapie
Die Therapie umfasst neben einer Stabilisierung des Essverhaltens in der Regel psychotherapeutische Betreuung. Bei kritischem Untergewicht (bei einem BMI von 13 und weniger besteht akute Lebensgefahr) ist eine stationäre Behandlung in einem Krankenhaus mit einer parenteralen_Ernährung notwendig, d.h. dass der Patient über einen venösen Zugang mit Nährstoffen/Elektrolyten versorgt wird. Diese Zwangsmaßnahme ist zur Lebenserhaltung ein wichtiges Mittel, doch ohne weiterführende psychotherapeutische Behandlung nicht dauerhaft wirksam.
Oft werden systemisch-familientherapeutische Behandlungen empfohlen, die problematische Interaktionen in der Familie der Betroffenen für die Störung als Auslöser und als aufrechterhaltender Faktor als ursächlich ansehen. In diesem Kontext erscheint der anorektische Patient als Symptomträger einer Familie und ist demnach nicht alleine behandlungsbedürftig.
Ebenfalls kommen psychoanalytische Behandlungsansätze zum Einsatz. Diese sollen unbewusste Konflikte, die zur Entstehung des Symptoms geführt haben, bewusst machen und so eine weitere Reifung der Persönlichkeit ermöglichen. Interessant ist, dass durch die psychodynamischen Therapien häufig eine Verbesserung der Symptomatik erreicht wird, ohne das in der Therapie das fehlangepasste Essverhalten thematisiert wird .
Auch kognitiv-verhaltenstherapeutische Behandlungen werden oft angewandt, die zum Ziel haben, die verzerrte Körperwahrnehmung der Patienten zu beeinflussen, die Einstellungen zum Essen zu verbessern und Wege für eine bessere Konfliktbewältigung sowie soziale Kompetenzen zu vermitteln.
Psychopharmakologische Therapien zeigten bisher aufgrund der fehlenden Krankheitseinsicht und der daraus resultierenden mangelnden Bereitschaft, an einer Therapie mitzuwirken (Compliance), keine positiven Effekte. Eventuell führen auch die Nebenwirkungen vieler Psychopharmaka, die oft mit Gewichtszunahme verbunden sind, zu einer mangelnden Compliance.
Differentialdiagnose
Zunächst ist die Anorexia nervosa von dem Symptom Anorexie abzugrenzen, das bei verschiedenen Erkrankungen auftreten kann.
Dann muss die Anorexia nervosa vor allem von anderen Essstörungen unterschieden werden.
Hierbei ist die Bulimia_nervosa von besonderer Bedeutung. Im Gegensatz zu bulimischen Patienten weisen Anorektiker beider Subtypen einen erheblichen, manchmal lebensbedrohlichen Gewichtsverlust auf, auch wenn die Anorexia nervosa vom Purging-Typus ähnliche Verhaltensweisen beinhaltet.
Die genaue Abgrenzung verschiedener Essstörungen voneinander ist nur im therapeutischen Kontext, im Rahmen einer aktuellen Therapie und deren momentaner Ziele sinnvoll, da oft beobachtet wird, dass Patienten während ihrer Entwicklung verschiedene Formen aufweisen. Oft findet man in der Vorgeschichte von Bulimikern eine Episode von Anorexia nervosa. Manchmal kommt es auch vor, dass Personen, die unter Adipositas litten, eine Anorexia nervosa oder Bulimie entwickeln oder umgekehrt.
Affektive Störungen wie Depressionen oder bipolare Störungen können auch zu erheblicher Gewichtsreduktion führen. Die Betroffenen weisen jedoch keine verzerrte_Körperwahrnehmung auf.
Physiologische Störungen können ebenso zu Gewichtsverlust führen, beispielsweise ein Hirntumor oder Stoffwechselerkrankungen wie die Hyperthyreose.
Die Magersucht ist auch abzugrenzen von Fällen, bei denen Menschen freiwillig in den Hungerstreik treten, etwa in Gefängnissen oder als Form des politischen Widerstandes.
Magersucht in Kunst und Musik
Daniel Johns, der Sänger der Gruppe Silverchair, verarbeitet seine Krankheit in dem Lied Ana's Song.
Christina Aguilera verwendet in ihrem Video zum Lied Beautiful aus dem Album Stripped Bilder einer Magersüchtigen. Im Verlauf des Videos zerschlägt diese den Spiegel, in dem sie sich zuvor kritisch betrachtet hatte.
* Die Lieder Lucy At The Gym und Supermodel von Jill Sobule setzen sich mit Magersucht in verschiedenen Ausprägungen auseinander.
* Ein Hungerkünstler von Franz Kafka bearbeitet Magersucht nicht im eigentlichen Sinne, sondern eher als Allegorie.
* Die Sängerin Karen Carpenter starb 1983 infolge ihrer Anorexia nervosa. Die Krankheit, die bis dahin von der Öffentlichkeit weitgehend ignoriert wurde, wurde dadurch erstmals im größeren Rahmen von den Medien wahr genommen.
* Die Black-Metal-Band Anorexia_Nervosa trägt den Namen dieser psychischen Störung.
Siehe auch
Ernährung
Orthorexie
Pro-Ana
Sucht
Anorexia Athletica
Fußnoten
Literatur
Fachliteratur
* Patricia Bourcillier: [http://www.magersucht.com/magersucht.pdf Magersucht & Androgynie]. Steinhäuser Verlag, Wuppertal 1992, 352 Seiten, ISBN 3-924774-16-1.
* Joan Jacobs Brumberg: Todeshunger. Die Geschichte der Anorexia Nervosa vom Mittelalter bis heute, Beltz, Weinheim 1994, ISBN 3-593-35050-5
* Fairburn CG, Harrison PJ: Eating disorders. Lancet 2003 Feb 1;361(9355):407-16. PMID 12573387
* Alexa Franke: Wege aus dem goldenen Käfig - Anorexie verstehen und behandeln. Beltz, Weinheim 2003, ISBN 3-407-22143-6
* Rainer Rupprecht, Harald Hampel: Lehrbuch der Psychiatrie und Psychotherapie. Stuttgart 2006, ISBN 3-804-72053-6
* Lars Wöckel, Martin H. Schmidt: Magersucht, Bulimie und Adipositas. Wenn der Körper aus dem Gleichgewicht gerät. in: Biologie in unserer Zeit 32(6), S. 362-369 (2002).
* Christine Fehér: Dann bin ich eben weg - Geschichte einer Magersucht. cbt Düsseldorf 2002, ISBN 978-3-570-30170-8
Erfahrungsberichte und Belletristik
* Jessica Antonis: Hunger nach weniger. Roman einer Magersucht, Ueberreuter, Wien, 2001, ISBN 3-8000-2795-X
* Claire Beeken, Rosanna Greenstreet: Mein Körper mein Feind, Bastei-Lübbe, Bergisch-Gladbach, 1998, ISBN 3-404-61422-4
* Monika Gerlinghoff: Magersüchtig. Eine Therapeutin und Betroffene berichten, Beltz, Weinheim, 2001, ISBN 3-407-22833-3
* Kerstin Grether: Zuckerbabys, Ventil-Verlag, 2004, ISBN 3930559714
* Marya Hornbacher: Alice im Hungerland. Leben mit Bulimie und Magersucht, eine Autobiographie Ullstein, München, 2001, ISBN 3-548-36248-6
* Maureen Stewart: "Essen? Nein Danke" Roman für Jugendliche ab 13 Jahren, Ravensburger, ISBN 3-473-58086-4
* Yves Weber: Modekrankheit Magersucht. Der Weg zurück ins Leben. WiKu Verlag ISBN 3-86553-200-4 und WiKu Editions Paris EURL ISBN 2-84976-003-X
* Heidi Hassenmüller: "Majas Macht", Ellermann, ISBN 3-7707-3135-2
* Lena S.: Auf Stelzen gehen. Geschichte einer Magersucht. Bonn 2006
* Annika Fechner: Hungrige Zeiten. Überleben mit Magersucht und Bulimie, ISBN 978-3-406-54766-9
Weblinks
*
• Informationen zu Magersucht von der Informationen zu Therapiemöglichkeiten in Ö, aktuelle Studien, Forschungsergebnisse, Buchbesprechungen, besprochene deutschsprachige Internetlinks, Pro-ana-sites, Literaturhinweise
• Nachrichten und weitere Informationen zur Magersucht
• Informationen der Abteilung für Allgemeine Klinische und Psychosomatische Medizin der Medizinischen Universitätsklinik an der Universität_Heidelberg
• Magersucht-Online ? Informations- und Kommunikationsangebot des Hungrig-Online e.V.
• Anorexia nervosa - Magersucht beim [http://www.dgk.de Deutschen Grünen Kreuz für Gesundheit e.V.]
• ANAD e.V. - Beratungsstelle und therapeutische Wohngruppen

