Alkoven (Oberösterreich)
{| border="0" cellpadding="2" cellspacing="1" style="float: right;margin-left:1em; background:#e3e3e3;"! Wappen
! Karte
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! colspan="2" | Basisdaten
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| Bundesland: || Oberösterreich
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| Bezirk Eferding (EF)
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| Einwohner: /'>| 5.202 (Stand: 31. Dezember 2002)
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| Vorwahl: || 07274
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| Geografische Lage: /'>|
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| SPÖ)
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Alkoven ist eine Marktgemeinde in thumb|Blick_vom_Süden_auf_Alkoven
thumb|Pfarrkirche_Alkoven
thumb|Annabergkirche
Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Seit 1490 wird er dem Fürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. Während der Napoleonischen_Kriege war der Ort mehrfach besetzt.
Seit 15.12.1907 führt die erste Postbuslinie auf heutigen österreichischen Staatsgebiet durch Alkoven. 1912 wurde die Linzer Lokalbahn (LILO) eröffnet.
Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche_Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.
Bekannt wurde die während des zweiten_Weltkrieges in der Katastralgemeinde Hartheim im Schloss Hartheim untergebrachte NS-Tötungsanstalt Hartheim.
Verkehr
Straße
Alkoven liegt an der Eferdinger Straße (B 129) zwischen Linz und Eferding.
Öffentlicher Verkehr
Das Ortszentrum und große Teile des Gemeindegebietes von Alkoven sind durch die Linzer Lokalbahn (LILO) ("Linz - Eferding - Neumarkt-Kallham/Peuerbach") sehr gut erreichbar.
Bahnhaltestellen im Gemeindegebiet:
Straß-Emling,
Alkoven Schule,
Alkoven,
Wehrgasse,
Straßham-Schönering.
Weiters führen 3 Buslinien durch Alkoven:
Linz - Eferding - Passau/Haibach/St.Agatha/St.Ägidi (Linien-Nr. 2002/06),
Linz - Eferding - Peuerbach - Enzenkirchen (2014) und
Bad Mühllacken - Eferding - Kirchberg - Pasching - Leonding Meixnerkreuzung (8177)
Überregionale Radwege
Der Donauradweg (R1), Eferdinger Landlradweg (R18) und der Trattnachtalradweg (R 17) führen durch das Gemeindegebiet von Alkoven.
Politik
Bürgermeister war bis 31. Januar 2005 Gerhard Hintermayr (SPÖ), dieser ist aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Neuwahltermin war der 12. Juni 2005. Dabei erhielt Gabriel Schuhmann (SPÖ) 1530 Stimmen (52,60%), Gerhard Pfoser (ÖVP) kam auf 1037 Stimmen (35,65%) und Ernst Eder (Grüne in Alkoven) auf 342 Stimmen (11,76%).
Einwohnerentwicklung
1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 4.776 Einwohner, 2001 dann 5.202, am 1. Januar 2005 5.247 Einwohner und schließlich am 1. Oktober 2006 5.296 Einwohner.
thumb|Bauernkriegsdenkmal_im_Emlinger_Holz
Kultur und Sehenswürdigkeiten
* Pfarrkirche Alkoven: Die spätgotische Kirche wurde um 1470 erbaut. Seit der Restaurierung der Kirche in den Jahren 1902 - 04 ist der Hochaltar der Pfarrpatronin, der hl. Margaritha, geweiht.
* Annabergkirche: Die einschiffige Filialkirche aus dem 14. Jh. besitzt einen im Kern gotischen Chor und ein spätbarockes Langhaus.
* Schloss Hartheim: Schloss Hartheim wurde im 12. Jh. errichtet. 1938 wurde das Schloss von den Nationalsozialisten enteignet und zu einer Euthanasieanstalt umgebaut. Zwischen 1940 und 1944 wurden hier etwa 30.000 Menschen ermordet, die von den Nationalsozialisten als "lebensunwert" klassifiziert wurden. Heute befindet sich im Schloss Hartheim die Ausstellung Wert des Lebens und eine Gedenkstätte für die Opfer der NS-Euthanasie 1940 - 1944.
* Bauernkriegsdenkmal im Emlinger Holz:' General Pappenheim, kaiserliche Truppen und Söldner, zusammen 8000 Mann, trafen am 9. November 1626 im Emlinger Holz'' auf 8500 Bauern. Der Überlieferung nach fanden 3000 Bauern und 3000 Soldaten in dieser Schlacht den Tod.
Weblinks
[http://www.schloss-hartheim.at Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim]]

