Anna Weißebach
Anna Weißebach (1811, ? 13. Dezember 1841 in Trier) ist die Begründerin der Elisabeth-Vereine und Elisabeth-Konferenzen, der heutigen Caritas-Konferenzen Deutschlands.Weißebach war Tochter des Weingutsbesitzers zu Kanzem Franz Weißebach und seiner Frau Katharina Grach. Ihr Neffe ist Franz Weißebach.
Weißebach gründete 1840 in Trier die erste Gruppe im sozialen Ehrenamt tätiger Frauen in Deutschland im Geiste des französischen Priesters Vinzenz von Paul. Dieser hatte 1617 mit Gründung der ersten Frauenkonferenz der tätigen Nächstenliebe erstmals eine organisierte Form gegeben. Weißebach griff diesen Gedanken auf und gilt als Gründerin der heute "Caritas-Konferenzen Deutschlands" genannten Vereinigungen. Im Anschluss an die Initiative von Weißebach entstanden in vielen deutschen Städten und Gemeinden ähnliche Gruppen, Elisabeth-Vereine, Elisabeth-Konferenzen und Frauen-Vinzenz-Vereine, z.B. der 1842 von Clara Wolff gegründete Elisabeth-Verein, aus dem die Katholische Wohltätigkeitsanstalt zur heiligen Elisabeth hervorging.
Nach dem ersten_Weltkrieg entstanden die ersten Diözesanverbände, die sich 1931 auf nationaler Ebene zusammenschlossen, seit 1950 unter dem Namen "Elisabeth-Konferenzen Deutschlands". 1971 erfolgte die Umbenennung in "Caritas-Konferenzen Deutschlands". Im selben Jahr haben die Caritas-Konferenzen Deutschlands zusammen mit 19 anderen nationalen Verbänden die Association Internationale des Charités (AIC) neu konstituiert.
Weblinks
• Homepage der Caritas-Konferenzen Deutschland

