Anna Magdalena Bach
Anna Magdalena Bach (22. September 1701 in Zeitz; ? 27. Februar 1760 in Leipzig; geboren als Anna Magdalena Wilcke) war die zweite Ehefrau Johann Sebastian Bachs. Wie seine erste Ehefrau Maria Barbara Bach (1684-1720) war auch sie eine Sängerin.Leben
Anna Magdalena Bach war die jüngste von vier Töchtern des fürstlichen Hof- und Feldtrompeters zu Sachsen-Weißenfels Johann Kaspar Wilcke. Sie und ihre Schwester Christina hatten eine fundierte Gesangsausbildung erhalten, vermutlich bei der berühmten weißenfelsischen Hofsängerin Pauline Kellner. Anna Magdalena und ihre Schwester waren spätestens ab 1720 am weißenfelschen Hof als "Singejungfern" tätig. Sie war ab 1721 als Sopranistin an den Hof von Fürst Leopold von Anhalt-Köthen in Köthen gekommen. Dort lernte sie Johann Sebastian Bach kennen, der hier seit Dezember 1717 als Kapellmeister wirkte. Die hohe Wertschätzung der jungen Sängerin zeigt sich zum einen in ihrem vergleichsweise hohen Rang als "Kammermusikerin", zum anderen auch an ihrem hohen Gehalt, dem zweithöchsten nach Bach und etwa doppelt so hohen wie die des nächsten Musikers.
Am 3. Dezember 1721 heiratete Bach Anna Magdalena. Ihr Name blieb bis heute bekannt auch aufgrund des besonderen Erfolges des Notenbüchleins_für_Anna_Magdalena_Bach, das Arnold Schering nach dem Original in der Preußischen Staatsbibliothek Berlin herausgab, dessen genaue Autorenschaften aber zum Teil ungeklärt blieben. Ihre fiktive Autobiographie Die kleine Chronik der Anna Magdalena Bach wurde 1930 von der englischen Schriftstellerin Esther Meynell verfasst.
Anna Magdalena Bach war die Mutter von:
*Christiana Sophia Henrietta (1723; ? 1726)
• Heinrich Bach/'>Gottfried Heinrich] (1732; ? 1795)
*Johann August Abraham (1733; ? 1733)
• Christian Bach/'>Johann Christian], der Mailänder oder Londoner Bach (22. September 1701
/'>GEBURTSORT=1760
/'>STERBEORT= VIDEO-NEWS UND ANGEBOTE

