Anna Brodersen
Anna Brodersen (16. Februar 1903 in Kiel; † 18. Juli 1971 ebenda) war eine deutsche Politikerin der SPD.Leben und Beruf
Anna Brodersen arbeitete nach der Volksschule von 1920 bis 1923 als kaufmännische Angestellte. Anschließend war sie Hausfrau. Von 1943 bis 1945 war sie kriegsdienstverpflichtet im Wirtschaftsamt Berlin-Wilmersdorf. 1949 zog sie nach Kiel zurück.
Partei
Anna Brodersen trat 1920 der SAJ und ein Jahr später der SPD bei. In den Jahren vor 1933 war sie Kreisvorstandsmitglied der SPD in Kiel. Nach 1945 beteiligte sie sich am Wiederaufbau der SPD in Berlin-Köpenick, wo sie bis 1948 Kreisfrauenleiterin war. 1949 wurde sie Vorstandsmistglied der SPD Schleswig-Holstein.
Abgeordnete
Von 1951 bis 1963 war Anna Brodersen Stadtverordnete in Kiel, von 1956 bis 1963 gleichzeitig auch Mitglied des Magistrats der Stadt.
von 1954 bis zum 4. November 1968 war sie Landtagsabgeordnete in Schleswig-Holstein. Sie vertrat den Wahlkreis Kiel-Süd im Parlament. Von 1958 bis 1967 war Brodersen Vorsitzende des Landtagsausschusses für Volkswohlfahrt. Der Landtag wählte sie (obwohl sie ihm damals noch gar nicht angehörte) in die zweite Bundesversammlung, die am 17. Juli 1954 Theodor Heuss als Bundespräsidenten wiederwählte.
Ehrungen
Auf Vorschlag der Schleswig-Holsteinischen Landesregierung wurde Anna Brodersen am 22. Januar 1968 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.

