Ankum
thumb|Das_1989_eingeweihte_Ankumer_Rathaus
Ankum ist eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Bersenbrück im nördlichen Teil des Landkreises_Osnabrück.
Geografie
Geografische Lage
Ankum liegt etwa 35 km nördlich von Osnabrück in einer waldreichen Hügellandschaft (Ankumer Höhe) im Naturpark Nördlicher Teutoburger Wald-Wiehengebirge.
Geschichte
Ankum wurde als ?Ainghem? erstmalig 977 in einer Kaiserurkunde Ottos_II. erwähnt, als dieser Herigisus Lehnsgüter in Rüssel, Rüsfort, Wehdel, Gehrde, Drehle, Hertmann, Bergfeld, Mühlen, Lechterke, Höne, Tütingen, Ankum, Wallen, Alfhausen und Merzen übereignete.
Ankum ist ein historischer Marktort, an dem einst vor allem Tuch gehandelt wurde und bis in unsere Zeit Vieh gehandelt wird.
Religionen
Die Bevölkerung ist überwiegend katholisch. Die Ankumer Kirche war Ausgangszelle für die Kirchen in Nortrup (Kapelle 1854, Pfarrei 1908), Kettenkamp (1921) und Eggermühlen, die ab circa 1718 Hauskapelle und ab 1869 öffentliche Kapelle auf dem Rittergut Eggermühlen ist, das im Besitz derer von Boeselager und seit 1954 eigene Kirche ist.
Die evangelisch-luth. Kirche (seit 1860) in Loxten ist ebenso aus dem Kirchspiel Ankum hervorgegangen. Zuvor gab es eine Kapellengemeinde auf Schloss Loxten des Freiherrn von Hammerstein.
Eingemeindungen
Die heutige Gemeinde Ankum wurde am 1. Juli 1972 aus den ehemaligen Gemeinden Ankum, Aslage, Brickwedde, Druchhorn, Holsten, der südlichen Hälfte von Loxten, Rüssel, Stockum, Tütingen, Westerholte und Westrup gebildet.
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat der Gemeinde Ankum hat aktuell 21 Ratsmitglieder.
CDU 16 Sitze
SPD 3 Sitze
Grüne 1 Sitz
FDP 1 Sitz
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)
Bürgermeister
Seit dem November 2006 ist Ferdinand Borgmann (CDU) Bürgermeister der Gemeinde Ankum.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
thumb|Der_Artländer_Dom
*Artländer Dom
Die katholische Kirche ?St. Nikolaus?, im Volksmund Artländer Dom genannt, liegt im Herzen des Dorfes am Hang des Vogelberges. Der Kirchturm ist 80 m hoch und ruht auf einem Unterbau, der 1514 auf der alten, vermutlich schon vor 1100 entstandenen Kirche errichtet wurde. In der Kirche wird das alte Ankumer Kreuz aufbewahrt, das etwa 1280 entstand. Die heutige Kirche wurde nach dem Brand der alten Pfarrkirche 1892 in vierjähriger Bauzeit von 1896 bis 1900 errichtet und 1900 eingeweiht.
Der Berliner Bildhauer Paul Brandenburg schuf den Altartisch, den Tabernakel, den Ambo (Lesepult) und andere Details, wie beispielsweise die Türgriffe.
• 1240 erste Nennung außerhalb der Kirchenburg.
Im Kirchspiel Ankum gab es rund 15 dieser Bauwerke, neun sind noch vorhanden.
Das Steinwerk am Hof Meyer zu Westerholte ist ein offenes Denkmal mit Informationstafeln und wird vom Heimatverein Ankum betreut.
Vorgeschichtliche Denkmäler
* Steingräber im Giersfeld], Westerholte
*Hügelgräber von Durchhorn beim ?Esselmannschen Heuerhaus?
Sport
*Sportverein Quitt Ankum
*Artland Golfclub in Ankum-Westerholte, 18-Loch Anlage
*Tennisverein Ankum
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Schwerpunkte der gewerblichen Wirtschaft der Gemeine liegen im Bereich der Möbelproduktion und der Geflügelwirtschaft ([[Brüterei). Daneben sind diverse mittelständische Handels-, Handwerks- und Dienstleistungsunternehmen ansässig. Wichtig für die Gemeinde ist nach wie vor die Landwirtschaft, aber auch der Tourismus verzeichnet wachsende Bedeutung, wo sich die Gemeine vielseitiger Erholungsort im Osnabrücker Nordland präsentiert.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt
• Rattermann], (1832-1923), deutschamerikanischer Schriftsteller
• Benninghaus], (1880-1942), deutscher Jesuitenpater
• Huys], (1908-1992), Politiker (CDU), MdB
• Kettmann] (* 27. November 1938 in Besten bei Ankum), Weihbischof von Osnabrück
• Preuße|Georg Preuße/Mary], (*1950), Travestie-Star
Weblinks
• Internet-Auftritt der Gemeinde Ankum
• Ankum im GenWiki

