Anita Weyermann
Anita Weyermann (8. Dezember 1977 in Wynigen) ist eine Schweizer Mittel- und Langstreckenläuferin. An der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 1997 und an der Leichtathletik-Europameisterschaft 1998 gewann sie jeweils die Bronzemedaille im 1500-Meter-Lauf. Sie ist zweifache Junioren-Weltmeisterin und Schweizer_Sportlerin_des_Jahres 1999.Danach hatte Weyermann mit Verletzungen zu kämpfen: mehrere Knieoperationen, ein Ellbogenbruch beim Mountainbiken, ein Ermüdungsbruch im Becken. Sie ist aber immer noch aktiv, vor allem an Strassen- und Crossläufen, und hat eine Teilnahme an den Olympischen_Sommerspielen_2008 in Beijing zum Ziel.
Anita Weyermann hat eine Ausbildung in Sportmarketing abgeschlossen und studiert Wirtschaft. Sie ist seit 2005 mit dem österreichischen Hindernisläufer Günther Weidlinger liiert.
Erfolge
* 1994: Junioren-Weltmeisterin (1500 m)
* 1995: 2. Rang Junioren-Leichtathletik-Europameisterschaft (3000 m)
* 1996: Junioren-Weltmeisterin (3000 m)
* 1997: 3. Rang Weltmeisterschaften (1500 m)
* 1998: 3. Rang Leichtathletik-Europameisterschaft (1500 m), 4. Rang Cross-Weltmeisterschaft
* 1999: Cross-Europameisterin
Persönliche Bestleistungen
1500_m: 3:58,20 min (Schweizer Rekord), 8. August 1998 in Monaco
* 1 Meile: 4:23,92 min (Schweizer Rekord), 1. Juli 1998 in Bellinzona
* 3000 m: 8:35,83 min (Schweizer Rekord), 7. Juli 1999 in Rom
3000_m_Hindernis: 9:57,06 min (Schweizer Rekord), 4. Juni 2001 in Hengelo
5000_m: 14:59,28 min (Schweizer Rekord), 5. Juni 1996 in Rom
10.000_m: 33:06,89 min, 6. April 2002 in Camaiore
Gring ache u seckle
Nach dem Gewinn der Bronzemedaille an der Weltmeisterschaft 1997 beantwortete Weyermann die Frage, was sie während des Endspurts des Laufs gedacht hatte, mit den berndeutschen Worten «Gring ache u seckle», auf deutsch Kopf runter und rennen. Der Ausspruch entwickelte sich in der Schweiz schnell zu einem geflügelten_Wort, im Sinn von durchbeissen.
Weblinks
• IAAF-Athletenportrait
• Interview vom August 2006 im Sonntagsblick

