Anif
Anif ist eine kleine österreichische Gemeinde im Bundesland Salzburg. Ortsteile der Gemeinde sind Anif, Neu-Anif und Niederalm.
Herkunft
Anif
Vermutlich keltisch-illyrischer Ursprung:
Anapa, Anava, Anniva, Anua.
Niederalm
Ebenfalls vermutlich keltisch-illyrischer Ursprung:
Albhanta, Albina, Alben, Albm.
Geschichte
Schon in der Notitia Arnonis von 788 wurde ?die Kirche bei Anif? schriftlich genannt. Durch Gesetz vom 17. Juli 1884 wurde Anif samt Niederalm von Grödig getrennt:
?Graf Arco-Stepperg besprach sich mit den Anifer Bauern und sagte ihnen, für Grödig mit seinen verschiedenen Fabriken und Eisenhämmern und mit den im Steinbruch Fürstenbrunn beschäftigten mehreren hundert Arbeitern wird es erhaltungsmäßig eine große Plage, wenn diese Unternehmen einmal zum Stillstand kämen. Grödig hätte den Nutzen und Anif werde die Zahlungen haben. Wir wollen uns auch mit der Gemeinde davonmachen, und so geschah es auch...?
Der erste Bürgermeister von Anif hieß Matthias Schnöll, Holznerbauer, der diese Funktion von 1895 bis 1898 innehatte und von Rupert Mayr, Kaiserbauer, abgelöst wurde.
Seitdem hat es sich zu einer wohlhabenden und attraktiven Gemeinde entwickelt.
Wappen
Das Wappen der Gemeinde ist: ?Gespalten; vorne in Silber ein schwarzer Adler; hinten in Blau pfahlweise mit der Sehne einwärts gekehrt ein goldener Bogen.?
Wirtschaft und Infrastruktur
Mit einer Fläche von lediglich 7,61 km² zählt Anif zu den kleinsten Gemeinden des Salzburger_Landes. Der hohe Anteil an Grünland wurde 1998 noch wesentlich vergrößert; mittels mehrheitlichen Beschluss ist im Dezember 1998 der neue Flächenwidmungsplan in Kraft getreten, wodurch 500.000 m² von Bauland bzw. Gewerbegebiet in Grünland gewidmet worden sind, was vorwiegend den Bauern zu verdanken ist, die ?Bauern bleiben wollen? und deshalb mit beträchtlichen Umwidmungen einverstanden waren.
In der Gemeinde Anif gibt es eine Volksschule, einen Kindergarten und einen Hort.
Mit Burda und Sony sind in Anif (eigentlich in Niederalm) zwei große Betriebe angesiedelt. Im 1998 errichteten Gewerbepark konnten auch weitere Betriebe angesiedelt werden.
Sehenswürdigkeiten
• Anif], der frühere Sommersitz der Bischöfe von Chiemsee
• Anif]
* Friedhof Anif mit dem Grab Herbert von Karajans
Sport
Die Gemeinde verfügt außerdem über eine Sportanlage:
* 4 Tennisplätze
* 3 Fußballfelder (1 mit Tribüne, Kapazität: ca. 300 Zuschauer)
* 1 Basketballplatz
* 1 Beachvolleyballplatz
* 1 Skaterpark
* 1 Eisstockhalle
Der Fußballverein USK Anif, einst ein österreichischer Zweitligaverein, spielt derzeit (Saison 2006/07) in der viertklassigen 1. Landesliga.
Weblinks
• Homepage von Anif
• Homepage von Niederalm
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