Angelburg
Angelburg ist eine Gemeinde im Westen des Landkreises_Marburg-Biedenkopf im nordwestlichen Mittelhessen.
Geografie
Geografische Lage
Das Gemeindegebiet befindet sich etwa 12 km südlich von Biedenkopf im Gansbachtal nördlich des Schelder Waldes, dessen Nordende durch den Berg Angelburg (609 m ü. NN) mit seinem Fernsehsender gebildet wird.
Nachbargemeinden
Die Gemeinde ist im Norden und Osten vom Gebiet der Gemeinde Steffenberg umgeben. Das Gebiet der Gemeinde Bad Endbach grenzt mit deren Ortsteil Bottenhorn ebenfalls östlich an. Im Süden stößt das Gemeindegebiet an die Gemeinde
Siegbach, sowie im Westen an die Gemeinde Eschenburg (beide im Lahn-Dill-Kreis).
Gemeindegliederung
Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen:
Frechenhausen
Gönnern
Lixfeld
Geschichte
Die Gemeinde Angelburg wurde zwischen 1972 und 1974 im Rahmen der hessischen Gebietsreform gebildet.
Politik
Die Gemeinde ist Mitglied im interkommunalen Verein Lahn-Dill-Bergland.
Gemeindevertretung
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
Wappen
Das Gemeindewappen zeigt im geteilten Schild oben, in blau, den von silber (weiß) und rot geteilten hessischen Löwen; unten in silber drei rote Sterne.
Der Löwe bezieht sich auf die frühe hessische Landeshoheit, die drei Sterne stehen für die drei Ortsteile der Gemeinde.
Persönlichkeiten, die in Angelburg gewirkt und gelebt haben
* Heinrich Teutsch "Erzvater" (1889 - 1967), Maschinenmeister, Autodidakt, Mineralologe, Betreiber des einstigen Erzbergwerkes in Gönnern (Bleiglanz) im Ein-Mann-Betrieb.
* Jakob Müller (1869 - 1930), Maurerpolier, Gründer des gleichnamigen Bauunternehmes.
* Karl Schmidt (1903 - 1971), Former auf der "Schelderhütte", Sozialdemokrat und Gewerkschafter, Antifaschist, erster sozialdemokratischer Bürgermeister in Gönnern von 1946 - 1952. Schmidt wurde zuvor von der amerikanischen Militärverwaltung im September 1945 als Bürgermeister eingesetzt.
Söhne und Töchter der Stadt
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