Anetta Kahane
Anetta Kahane (1954 in Ost-Berlin) ist eine deutsche Journalistin.Leben
Anetta Kahane wurde 1954 in Berlin (DDR) geboren. Ihre Eltern waren jüdischstämmige Deutsche und Kommunisten, die während der Zeit des Nationalsozialismus aus Deutschland fliehen mussten.
Kahane studierte Lateinamerikanistik und arbeitete als Übersetzerin. Nach der politischen Wende in der DDR wurde sie erste und einzige Ausländerbeauftragte des Magistrats von Ost-Berlin. 1991 gründete Kahane die ?Regionale Arbeitsstelle für Ausländerfragen, Jugendarbeit und Schule? (RAA e.V.), dessen Hauptbetätigungen die Unterstützung und Trägerschaft verschiedener interkultureller Projekte in Schulen und im Schulumfeld sind. 1998 gründet Anetta Kahane die Amadeu Antonio Stiftung, deren Kuratoriumsvorsitzende sie war. Seit 2003 ist sie hauptamtliche Vorsitzende der Stiftung. Für ihr Engagement gegen Ausländerfeindlichkeit und Rechtsextremismus erhielt sie 2002 den Moses-Mendelssohn-Preis.[http://www.mendelssohn-gesellschaft.de/neueseit/preis/2002kahane.htm] Pressemitteilung: Moses-Mendelssohn-Preis 2002 an Anetta Kahane
2003 war Anetta Kahane als Nachfolgerin von Barbara John als Ausländerbeauftragte des Berliner Senats im Gespräch. Nach Diskussionen über ihre Verpflichtung zur inoffiziellen_Mitarbeiterin (IM) der Stasi im Alter von 19, die sie von sich aus 1982 beendete (was zur Streichung ihrer Person von der Liste der Reisekader führte), erklärte sie ihren Verzicht auf diese Position.[http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2003/0402/lokales/0053/index.html Eine Stasi-Debatte, die nicht beendet wurde], Berliner Zeitung, 02. Februar 2003
Quellen
Weblinks
*

