Andreas Predöhl
Andreas Predöhl (26. Oktober 1893 in Hamburg; ? 18. Juli 1974 ebenda) war ein deutscher Ökonom und Hochschullehrer.Er war der Sohn des ehemaligen Bürgermeisters von Hamburg Max Predöhl und seiner Frau Clara.
Berufliche Laufbahn
Predöhl studierte Jura und Wirtschaftswissenschaften in Berlin, Bonn und Kiel. Mit 37 Jahren erhielt er 1930 eine Professur in Königsberg und machte eine Forschungsreise durch die Sowjetunion. Zwei Jahre später, 1932, kam er nach Kiel und erhielt dort einen Lehrstuhl. Von 1942 - 1945 war Andreas Predöhl Leiter des Instituts_für_Weltwirtschaft in Kiel. Nach dem Krieg avancierte er 1953 zum Direktor des Instituts für Verkehrswissenschaft an der Westfälischen_Wilhelms-Universität in Münster (Westfalen) und bekleidete dort 1961/62 das Amt des Rektors. 1965 berief man ihn zum 1. Direktor des Deutschen Übersee-Instituts in Hamburg. Er behielt diese Funktion bis 1969.
Andreas Predöhl beschrieb 1925 das Substitutionsprinzip in der allgemeinen_Gleichgewichtstheorie und legte damit die theoretische Grundlage für das Ersetzen eines Standortfaktors durch einen anderen. So kann etwa Arbeit durch Kapital oder Boden aufgewogen werden.
Dieser Gedanke wurde von Walter Isard 1956 aufgegriffen und mit Alfred Webers Standorttheorien verbunden.
Weblinks
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