Andreas E. Beurmann
Andreas Erich Beurmann (12. Februar 1928) ist ein deutscher Musikwissenschaftler und Mitbegründer des Hörspiellabels Europa.Leben
Andreas E. Beurmann studierte Musikwissenschaft und Physik an den Universitäten Köln und Göttingen. Dort wurde er bereits 1953 mit der Dissertation Die Klaviersonaten Carl Philipp Emanuel Bachs zum Dr._phil. promoviert.
1961 gründete er zusammen mit Wilhelm Wille und David L. Miller die Tonträgerfirma Miller International. Kurze Zeit später entstand das Hörspiellabel Europa.
In dieser Zeit begann Beurmann mit dem Aufbau einer Sammlung historischer Tasteninstrumente. Zu sehen davon sind einige Stücke im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg. Er hatte zudem eine Professur an der Universität Hamburg inne.
1979 heiratete Beurmann Heikedine Körting, die unter anderem als Regisseurin der Europa-Kinderhörspiele tätig ist. Zusammen restaurierten sie die historische Gutsanlage_Hasselburg in Ostholstein mit der aus dem 14. Jahrhundert stammenden Wasserburg, die um 1700 in ein repräsentatives Herrenhaus umgewandelt wurde. Die von Beurmann wiederhergestellte große Gutsscheune steht dem Schleswig-Holstein Musik Festival zur Verfügung.
Unter den Sammelpseudonymen (Bert Brac, Ralph Bonda und Phil Moss), die unter anderem auch von Carsten Bohn verwandt wurden, komponierte Andreas E. Beurmann Melodien für die Europa-Hörspiele. Unter dem Namen Hans Meinhardt war er auch gelegentlich als Sprecher zu hören. Seine bekannteste Rolle war die des Onkel Titus bei den Drei_Fragezeichen.
Schriften (Auswahl)
* Die Klaviersonaten Carl Philipp Emanuel Bachs, Dissertation, Göttingen 1953
* zusammen mit Heikedine Körting: Märchentraum Hasselburg, Lübeck 1998 (ISBN 3-925402-01-2)
* Klingende Kostbarkeiten. Tasteninstrumente der Sammlung Beurmann, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Schümann-Flügel, Lübeck 2000 (ISBN 3-925402-93-4)
* Historische Tasteninstrumente: Cembali, Spinette, Virginale, Clavichorde. Die Sammlung Andreas und Heikedine Beurmann im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, München, London und New York 2000 (ISBN 3-7913-2309-1)
Daneben veröffentlichte Beurmann zahlreiche musikwissenschaftliche Beiträge in Fachpublikationen, darunter dem Hamburger Jahrbuch für Musikwissenschaft.
Literatur
* Who's Who (dt. Ausgabe 2000/01)
Weblinks
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• Biografie (europa-vinyl.de)
• Weitere Informationen über die Musik bei Europa
• Interview mit Andreas E. Beurmann und Heikedine Körting

