Andalusit
Bildung und Fundorte
Andalusit bildet sich unter niedrigem Druck durch thermische Metamorphose in metamorphem_Gesteinen wie etwa Hornfels. Daneben findet es sich auch in Pegmatiten, manchmal sogar als Schmuckstein und gelegentlich auch als Mineralseifen in Flusssedimenten.
Häufige Fundorte für Andalusit sind unter anderem Bimbowrie in Australien, Morro do Chapeú/[Bahia]] in Brasilien, Darmstadt in Deutschland und Lisens/Alpen in Österreich.
Geschichte
Andalusit wurde nach seinem ersten, später als untypisch erkannten Fundort, Andalusien, benannt.
Verwendung
Andalusit findet in der Porzellan-Herstellung und bei der Produktion hitzeresistenter Materialien Verwendung, wird aber gelegentlich auch zu Schmucksteinen verarbeitet.
Siehe auch
Systematik der Minerale, Liste der Minerale, Portal:Geowissenschaften
Literatur
*Edition Dörfler: Mineralien Enzyklopädie, Nebel Verlag, ISBN 3-89555-076-0
*Prof. Dr. Walter Schumann: Edelsteine und Schmucksteine, BLV Verlags GmbH (1989), ISBN 3-405-12488-3
Weblinks
• Mineralienatlas - Andalusit
• Mineralien-Lexikon - Andalusit
• Webmineral - Andalusite (engl.)
• MinDat - Andalusite (engl.)
• Geologie Info - Modifikationen der Alumosilikate
• GeoMuseum - Andalusit, Dünnschliffbild

