Ancash
Ancash (span. Región Ancash, Ancash-Quechua Ankash shuyu oder Anqash shuyu) ist eine peruanische Region in den Anden. Auf einer Fläche von 35.826 km² leben 1.154.523 (2005) Menschen. Die Hauptstadt ist Huaraz.
Name
Der Name Ancash kommt aus dem Quechua und leitet sich entweder von anka (Adler) oder anqas (blau) ab.
Geographie
Ancash liegt nördlich der Region Lima_Provincias am Pazifik und wird im Osten vom Fluss Marañón begrenzt. Das Land ist größtenteils von den Anden geprägt. Die Teilgebirge Cordillera Blanca und Cordillera Negra bieten ein Dutzend Berge über 5.000 Metern, unter anderem den Huascarán, mit 6.768 Metern der höchste Berg Perus. Der Alpamayo (5.947 m) wurde 1996 in München als der schönste Berg der Welt ausgezeichnet.
In der Region Ancash finden sich bekannte vorkolumbische Ruinenstätten wie z.B. Chavín de Huántar und Willkawain.
Geschichte
1970 erschütterte ein starkes Erdbeben das ganze Land. Die Stadt Yungay wurde durch eine Schneelawine völlig zerstört, 20.000 Menschen ließen dabei ihr Leben.
Bevölkerung
Die Bevölkerungszahl der Region Ancash stieg von 1.024.581 (1996) auf 1.154.523 (2005) und verteilt sich nach offiziellen Regierungsschätzungen wie folgt auf die Altersstruktur der Bevölkerung:In Ancash wird großteils die Inka-Sprache Quechua (Variante Ancashino) gesprochen, allein mit zwanzig verschiedenen Dialekten in dieser Region.
Politische Gliederung
Ancash ist in 20 Provinzen und 165 Distrikte unterteilt.
Weblinks
• Regionalregierung der Region Ancash (spanisch)
• Bevölkerungsstruktur (spanisch)
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qu:Anqash suyu

