Anatoli Wassiljewitsch Filiptschenko
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| colspan="2" align="center"| Anatoli Wassiljewitsch Filiptschenko
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| Land: || UdSSR
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| Datum Auswahl: || 1969
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| Landung letzter Raumflug: || Sojus 7 (1969)
Sojus 16 (1974)
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| ausgeschieden: || Januar 26. Februar 1928 in Dawydowka bei Woronesch, Russische SFSR) ist ein ehemaliger sowjetischer Kosmonaut.
Nach der Schule erlernte er den Beruf des Drehers. Später trat er in die Rote Armee ein und wurde an der Militärfliegerschule Tschugujew ausgebildet (Abschluss mit Auszeichnung). Ab 1950 tat er Dienst bei den Luftstreitkräften der UdSSR. 1960 schloss er sein Fernstudium an der Militärakademie_der_Luftstreitkräfte erfolgreich ab.
Im Januar 1963 wurde Filiptschenko als Kosmonaut ausgewählt. Nach seiner Grundausbildung wurde er im Juli 1965 dem Spiral-Projekt zugeteilt. Hierbei sollten er und andere Kosmonauten schon im frühen Stadium an der Entwicklung eines wiederverwendbaren Raumgleiters mitwirken.
Als das bereits seit längerer Zeit entwickelte Sojus-Raumschiff einsatzbereit war, bekam Filiptschenko eine Ausbildung als Kommandant dieses Typs. Seine erste Nominierung erhielt er zum Ersatzkommandant für den Flug von Sojus 5 im Januar 1969.
Im Oktober 1969 kam Filiptschenko mit Sojus 7 zu seinem ersten Raumflug. Er hatte dabei auch das Kommando über den dienstälteren Wiktor_Gorbatko, ein Mitglied der ersten_Kosmonautengruppe_der_Sowjetunion. Sojus 7 war Teil einer Verbundmission mit Sojus 6 und Sojus 8. Filiptschenko hätte dabei an Sojus 8 ankoppeln sollen, was aber misslang.
Für den Langzeitflug von Sojus 9 im Juni 1970 war Filiptschenko wiederum Ersatz-Kommandant. Ihm zugeordnet war der Bordingenieur Georgi_Gretschko. Filiptschenko und Gretschko waren anschließend für einen Sojus-Flug vorgesehen, bei dem erstmals das Kontakt-Kopplungssystem erprobt werden sollte. Durch den Tod der Besatzung von Sojus 11 im Juni 1971 wurden aber alle weiteren Pläne auf Eis gelegt.
Filiptschenko ging wieder in das Spiral-Projekt, wo er German_Titow als Leiter der Kosmonauten ablöste. Im November 1972 wurde er aber in das Apollo-Sojus-Test-Projekt berufen, das in Zusammenarbeit mit der amerikanischen Welraumbehörde NASA durchgeführt wurde. Filiptschenko wurde als Ersatzkommandant für diesen ersten internationalen Gemeinschaftsflug nominiert. Damit gehörte es auch zu seiner Aufgabe, den Testflug mit einer speziellen Sojus-Version durchzuführen.
Zusammen mit Nikolai_Rukawischnikow startete er am 2. Dezember 1974 in Sojus 16. In den folgenden Tagen wurde, bis auf die Kopplung, das komplette Programm simuliert, das später von Sojus 19 durchgeführt wurde. Während des Apollo-Sojus-Projekts stand er als Reserve für Alexei_Leonow bereit, kam aber nicht zum Einsatz.
Zum Zeitpunkt des Fluges war der Oberst, Held der Sowjetunion und Fliegerkosmonaut der UdSSR verheiratet und Vater zweier Söhne.
Siehe auch
• der bemannten Raumfahrtmissionen]
• der Sojus-Missionen]
• (Raumschiff)]
Weblinks
• Filiptschenko bei spacefacts.de
• Filiptschenko in der Encyclopedia Astronautica (englisch)

