Anaconda (Film)
Anaconda ist ein amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1997. 2004 folgte mit Anacondas: Die Jagd nach der Blut-Orchidee eine Fortsetzung.
Handlung
Ein Filmteam des National Geographic will im Amazonasdschungel eine Dokumentation über einen nahezu unbekannten Indianerstamm drehen. Während der Fahrt zum vermeintlichen Ort, an dem diese vermutet werden, gabelt die Crew den zwielichtigen Paul Sarone (Jon Voight) auf, der seit Jahren im Amazonas lebt. Er verspricht den Standort der Indianer zu kennen, doch bald wird klar, dass er auf etwas ganz anderes aus ist: Er ist ein manischer Schlangenjäger, auf der Suche nach einer riesigen Anakonda, die der Legende nach in den Gewässern hausen soll.
Nach zahlreichen Zwischenfällen spitzt sich die Lage an Bord des Schiffes immer mehr zu.
Durch einen Unfall wird der Leiter der Expedition, Dr. Cale verletzt und Sarone rettet ihm das Leben, in dem er bei ihm einen Luftröhrenschnitt durchführt. Doch nun muss dieser umgehend ins Krankenhaus und Sarone schlägt eine Abkürzung quer durch den Dschungel, auf einem einen Seitenarm des Amazonas, vor. Unfälle häufen sich und die Crew wird einer nach dem anderen dezimiert. In einer alten, verlassenen Mine kommt es schließlich zum Showdown zwischen der Crew (oder dem, was bis dahin noch von ihr übrig ist), Sarone und einer gigantischen Anakonda.
Kritiken
James Berardinelli schrieb auf movie-reviews.colossus.net, der Film würde ihm gefallen, wenn er immer noch ein Kind wäre. Die Handlung kritisierte er als ?dünn? (?thin?), die Charaktere als ?uninteressant?. Die computeranimierten Bilder der Schlange fand er nicht überzeugend. [http://www.reelviews.net/movies/a/anaconda.html Kritik von James Berardinelli]
Roger Ebert bezeichnete den Film in der Chicago Sun-Times vom 11. April 1997 als eine ?Unterhaltung für ein breites Publikum?. Er lobte die Regie von Luis Llosa und die Darstellung von Jon Voight. [http://rogerebert.suntimes.com/apps/pbcs.dll/article?AID=/19970411/REVIEWS/704110301/1023 Kritik von Roger Ebert]
Das Lexikon des internationalen Films schrieb, der Film sei ein ?anspruchsloser Horrorfilm?, der unter der ungenügenden Ausarbeitung der Charaktere sowie unter ?wenig überzeugenden Tricks? leide. [http://www.filmevonabisz.de/filmsuche.cfm?wert=506868&sucheNach=titel Lexikon des internationalen Films]
Auszeichnungen
Jennifer Lopez gewann 1998 den American Latino Media Arts Award und wurde für den Saturn Award sowie für den Blockbuster Entertainment Award nominiert. Eine weitere Nominierung für den Saturn Award erhielt der Film als Bester Horrorfilm.
Der Film erhielt 1998 sechs Nominierungen für die Goldene Himbeere, darunter für Jon Voight und Luis Llosa. Er gewann 1998 den World Animation Celebration Award und wurde für den Imagen Foundation Award nominiert. Randy Edelman gewann 1998 den BMI Film Music Award.
Erwähnenswertes
* Der Schlangenjäger Sarone wird Jon Voight gespielt, der Vater von Angelina Jolie
* Während der Erstellung des Kino-Trailer waren die CGI-Effekte der Anakonda noch nicht eingefügt, so dass man in einer Einstellung Owen Wilson sieht, wie er eine imaginäre Schlange umklammert und nach hinten fällt.
* Da verschiedene Hintergrund-Szenen mehrfach verwendet werden mussten, fließt am Ende des Films (als das Boot davon fährt) der Wasserfall nach oben.
Quellen
Literatur
* Valeska Engel, Frank Strebel, Jennifer Lopez, Wilhelm Heyne Verlag, München 2001, ISBN 3-453-19095-5, S. 134-151, 296
Weblinks
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• Anaconda im Lexikon des internationalen Films

