Gymnasium An der Stenner (Iserlohn)
Das Gymnasium An der Stenner ist neben dem Märkischen Gymnasium Iserlohn und dem Gymnasium Letmathe der Stadt Iserlohn eines von drei städtischen Gymnasien im Stadtgebiet Iserlohns und hat im Durchschnitt vier Klassenverbände pro Jahrgang. Das Gymnasium An der Stenner in der Stennerstraße 5 und das Märkische Gymnasium befinden sich in einer engen Kooperationsgemeinschaft. So finden in der Oberstufe häufig zusammengelegte Kurse statt, so dass ein vielfältigeres Kursangebot angeboten werden kann.
Die Schule befindet sich in zentrumsnaher Lage neben der Fußgängerzone (Iserlohn Mitte). Der Schulsport findet häufiger in und an externen Einrichtungen statt. So werden die Almelohalle, eine Sporthalle in der Nähe der Schule, das Seilersee-Stadion, ein Sportplatz und das SeilerSeeBad, ein Hallen-Sportbad neben dem Seilersee-Stadion, genutzt.
Geschichte
Am 22. Juni 1852 erhielt die Schulgründerin Fanny van Hees eine Konzession zur Errichtung einer höheren Töchterschule, am 5. Juli fand erstmals Unterricht in der "Privaten Töchterschule" statt. 1870 erfolgte die Übernahme als "Städtische Höhere Mädchenschule" durch den Magistrat der Stadt_Iserlohn.
1909 wurde die Schule als Lyzeum anerkannt. Sie führte nach sechs Jahren zur Reife über die Obersekunda. 1928 wurde der Ausbau zum "Oberlyzeum" genehmigt, in der Osterzeit 1931 bestanden die ersten 28 bürgerlichen Frauen die Reifeprüfung. Nach der Machtübernahme durch die Nazis erlangten die Schülerinnen seit 1935 in der "Oberschule für Mädchen" nach acht Jahren die Hochschulreife.
Bedingt durch den beginnenden Besatzungsstatus und durch die Denazifizierung und Demokratisierung musste der Schulbetrieb zum 14. April 1945 vorübergehend eingestellt werden und wurde am 7. Januar 1946 wiederaufgenommen. Die Schule nannte sich bis 1965 "Mädchengymnasium und Frauenoberschule".
1966 machte ein steigender Raumbedarf den Umzug der Schule notwendig. Zeitgleich erfolgte eine Namensänderung in "Neusprachliches Mädchengymnasium und Gymnasium für Frauenbildung".
Zwischen 1973 und 1975 wurde mit der Einführung der "Differenzierten Mittelstufe" die Aufhebung der Typen "Neusprachliches Gymnasium" und "Gymnasium für Frauenbildung" eingeleitet. Mit der Einführung der "Differenzierten Oberstufe" mit Grund- und Leistungskursen 1975 kamen die ersten Jungen (Klasse 11) an die Schule. Außerdem wurden erstmals Jungen in Klasse 5 angenommen, darum erfolgte die Umbenennung in "Gymnasium An der Stenner".
Zum Schuljahr 2001/02 konnte ein neues Schulgebäude in der Stennerstraße 1 ("Haus 2") für den Unterricht der Sekundarstufe II eingeweiht werden. Da zwischen dem Schulgelände und dem Haus 2 eine Straße liegt und die Schüler der Sekundarstufe I das Schulgelände aus versicherungstechnischen Gründen nicht verlassen dürfen, kann das Gebäude nur von Oberstufenschülern genutzt werden.
Statistik
Im Schuljahr 2004/05 wurden 889 Schüler von 24 CD Greif mich mit fünf selbst geschriebenen Songs. Am 3. November 2005 wurde sie von den Zuschauern des Fernsehsenders KI.KA zur besten Schülerband Deutschlands gekürt.
Auf einem Schulkonzert im Sommer 2004 bildete sich die Lehrerband Bad-Noise-Teachers.
Zeitung und Schule (ZEUS)
Unter der Leitung der lokalen Zeitung Iserlohner Kreisanzeiger und Zeitung fand 2001 erstmalig das Projekt ZEUS statt. Zur Jugendredaktion gehören zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums An der Stenner.
Schulpartnerschaften
Die Schule pflegt Kontakte zu ausländischen Schulen, besonders zu solchen, die in Partnerstädten Iserlohns ansässig sind.
* St. Canisius, Almelo (Niederlande)
* Zrinyi Ilona Gimnazium, Nyíregyháza (Ungarn)
* Shenly Brookes End School, Milton Keynes (England)
* North West Halifax High School, Littleton, North Carolina (USA)
* Kajaanin Lyseo Lukio, Kajaanin (Finnland); Schulpartnerschaft im Rahmen des COMENIUS-Projekts
* Juliusz Slowacki Lizeum, Chorzów (Polen)
Weblinks
• Website der Schülervertretung des Gymnasiums An der Stenner
• Website der Schulleitung des Gymnasiums An der Stenner

